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Unsere Handelsstrategien

Betrachtet man die klassische Aktienanlage, etwa in einem Fonds, so leidet diese unter zwei wesentlichen Problemen:

Das Crash-Problem

Häufig unprognostizierbar kommt es zu starken Kursrückschlägen, die schnell 30% erreichen können und bei denen man nicht sicher sein kann, dass sie in vertretbaren Zeiträumen aufgeholt werden. Das negativste Beispiel ist hier der japanische Leitindex NIKKEI 225. Ein Japaner, der vor 15 Jahren seine Vermögensbildung auf Aktien aufgebaut hat, steht heute vor einem Verlust von zwei Dritteln seines Kapitals. Anklicken zum Vergrößern

Entwicklung des Nikkei-Index - Anklicken zum Vergrößern

Das Seitwärts-Problem

Aktien müssen nicht unbedingt steigen. Betrachtet man nur die letzten 50 Jahre der gängigen Aktienmärkte, so lassen sich problemlos Zeiträume von zehn bis zwanzig Jahren ohne Kurssteigerung finden. Index Datum Indexniveau
Dow Jones Industrial 1967 862 Punkte
1982 862 Punkte
DAX Januar 1973 550 Punkte
Januar 1983 550 Punkte
NIKKEI 225-Index April 1986 14.000 Punkte
Januar 2001 14.000 Punkte
Die Grafik des DAX zeigt das Ende der Seitwärtsphase (1975-1983) und die nachfolgende Versechzehnfachung der Kurse. Aktieninvestments sind eine Spekulation auf steigende Kurse. Sie können nur von steigenden Kursen profitieren. Es gibt aber keine Sicherheit, dass eine einzelne Aktie oder ein Portfolio von Aktien steigt, weder kurzfristig noch auf Sicht von zehn Jahren. Nach starken Kursanstiegen ist es eher unwahrscheinlich, dass dies passiert. DAX-Chart - Anklicken zum Vergrößern

Entwicklung des DAX - Anklicken zum Vergrößern

Die Strategien der G.A.M.A.G

Die obige Analyse stammt aus Anfang 2001. Wir lassen Sie bewußt unverändert. Erstens als Qualitätsbeweis für unsere Arbeit. Zweitens - und viel wichtiger - weil sich in den letzten Jahren! an diesem Grundszenario nichts geändert hat. Wer long-only in Aktien investiert war, erlebte in Deutschland die stärksten Kursverluste bezogen auf so kurze Zeit seit in Deutschland Aktien gehandelt werden. 2001 schrieben wir: Nach 18 Jahren Dauer-Hausse an den Weltbörsen ist es fraglich, ob deutliche Kursgewinne auch in Zukunft zu erwarten sind. Die Risiken steigen. Die G.A.M.A.G erwartet eine schlechte Rendite-Entwicklung für klassische Aktienanlagen für die nächsten fünf bis zehn Jahre. Deshalb investiert die G.A.M.A.G ausschließlich in alternative Investments, Strategien, die auch im Crash verdienen, die in Seitwärtsmärkten verdienen und einen weitgehenden Kapitalerhalt sicherstellen. Das Ziel lautet: Kapital vermehren - Crashs profitabel überstehen - auch in Seitwärtsphasen verdienen. 

An diesem Grundansatz ist weiterhin nichts zu diskutieren. Das Risiko beim klassischen Aktienkauf (Kaufen und beten, das es steigt) steht immer noch in keinem Verhältnis zu den Chancen. Das einzige, was wir ändern ist der Mix alternativer Investment-Strategien nicht die 100%-Allokation in diesen Bereich. Die unter "Wertentwicklung" abgedruckten Charts geben einen Eindruck von der relativen Entwicklung der von uns eingesetzten Strategien in den letzten Jahren. Selbst eine stramme Dauerhausse hat kaum eine Chance hier auch nur wieder Gleichstand zu erzielen.

Aktuell handelt die G.A.M.A.G die folgenden Strategien: 

Black+White

Die Black+White-Strategie setzt ausschließlich auf relative Bewegungen von Aktien. Der Gesamtmarkttrend wird möglichst neutralisiert. Die Black+White-Strategie basiert auf einem Portfolio internationaler Long/Short-Equity-Hedge-Fonds. Long/Short-Equity ist eine der erfolgreichsten alternativen Investment-Strategien mit einer Durchschnittsrendite von 23% p.a. während der letzten 22 Jahre (Berechnungsbasis: Mittelwert der Ergebnisse von ca. 700 Long/Short-Equity-Hedge Fonds).

Vola+Value                              

Die Vola+Value-Strategie hat das Ziel in Seitwärtsphasen 3-5% pro Monat zu verdienen. Sie kombiniert verschiedene Optionshandels-Techniken bei europäischen Aktien mit dem Ziel möglichst gleichmäßige Renditen zu erzielen, wobei das Abwärtsrisiko auf 10% pro Monat limitiert bleibt. Die Zielrendite liegt hier bei 10%-20% p.a. In Seitwärtsmärkten werden Jahresrenditen von 30% bis 40% p.a. erwartet.   

Crash+Crisis                                     

Bei diesem Ansatz erfolgt ausschließlich ein Investment in Finanzinstrumenten deren Emittent von einer starken Krise betroffen ist. Ein typisches Investment wäre etwa eine Hypothek auf ein Shopping-Center, dessen Betreiber Konkurs angemeldet hat. Die Hypothek wird übernommen. Weitere Gläubiger werden abgefunden. Das Shopping Mall wird restrukturiert, mit neuen Mietern versehen und das sanierte Objekt an einen Immobilienfonds etc. verkauft. Ziel bei derartigen Investments ist es immer, eine Ware deutlich unter Wert zu kaufen und dann gegebenenfalls nach einer Phase der Umstrukturierung wieder teuer zu verkaufen. Der Gewinn ist der Unterschied zwischen dem Einstandspreis und dem fairen Wert.

 

G.A.M.A.G Zertifikate

Den Erfolg ihrer Strategien lässt die G.A.M.A.G unabhängig durch Steuerberater/Wirtschaftsprüfer ermitteln. Diese errechnen die G.A.M.A.G Alternative-Performance-Indizes. Sie steigen, wenn die Strategie Gewinne erzielt und fallen, wenn die Strategie Verluste erzielt. Auf diese Indizes emittiert  die G.A.M.A.G Zertifikate

 

Forschungsergebnisse

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