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Die Vola+Value-Strategie

Die Vola+Value-Strategie basiert auf europäischen Top-Aktien und Aktienoptionen, die auf diese an renommierten Terminbörsen in Europa gehandelten werden. Vola+Value hat langfristig alle europäischen breiten Marktindizes  geschlagen und bei geringem Risiko eine deutlich positive Rendite erwirtschaftet.

Risikoarme Rendite im Optionshandel

Die Strategie nutzt alle Möglichkeiten des Aktien-Optionshandels zur Erzielung einer risikoarmen Rendite. Eine Aktienoption ist das Recht eine Aktie zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Diese Optionsrechte haben Preise, die Optionsprämie genannt werden.

Ein Beispiel:

Kostet eine Aktie EUR 50,-, so hat das Recht, diese Aktie zu EUR 50,- kaufen zu dürfen, keinen inneren Wert. Notiert die Aktie bei EUR 60,-, ist die Call-Option, also das Recht zu EUR 50,- kaufen zu dürfen, EUR 10,- wert, da durch Kauf der Aktie zu EUR 50,- und sofortigen Verkauf an der Börse zu EUR 60,- ein Gewinn in dieser Größenordnung erzielt werden kann.

Die Vola+Value Strategie - Anklicken zum Vergrößern

Stillhalter-Strategien im Rahmen des Vola+Value-Ansatzes

Die Verkäufer von Optionen werden als Stillhalter bezeichnet. Sie müssen während der Laufzeit der Option stillhalten, das heißt jederzeit auf Verlangen die veroptionierten Aktien erwerben (Stillhalter bei Puts; auch Stillhalter in Geld genannt) oder die Aktien liefern (Stillhalter in Aktien bei Calls). Dafür erhält der Stillhalter eine Optionsprämie. Die Optionsprämie stellt den Preis für das Risiko dar, dass sich der Kurs ändert.

Der Gewinn des Vola+Value Indexes beruht hauptsächlich auf diesen Optionsprämien. Deshalb kann die GAMAG Vola+Value Ltd. auch an Seitwärtsbewegungen des Aktienmarktes verdienen.

Der Stillhalter als "Versicherer"

Der Stillhalter ist in einer ähnlichen Situation wie eine Versicherungsgesellschaft, die Auto-Haftpflicht-Policen verkauft: Kommt es nicht zu einem Unfall, kann die Prämie als Gewinn verbucht werden. Kostet beispielsweise die Option EUR 6,-, so kann ein Stillhalter, der diese verkauft, einen Gewinn in gleicher Höhe erzielen, wenn die Aktie bis Ende der Laufzeit unter EUR 50,- bleibt. Die Option verfällt in diesem Fall wertlos.

Zwei Unterschiede gibt es zum Versicherungsgeschäft: Während sich die Versicherungsgesellschaft nicht aus dem Geschäft zurückziehen kann, gibt es einen liquiden Markt für Optionsprämien. Sollte also die Aktie steigen, ist ein Rückkauf jederzeit möglich. Im Gegensatz zur Versicherungsgesellschaft ist auch der Stillhalter nicht darauf angewiesen, dass der Autofahrer mit ihm abschließt. Er kann sich eine Situation aussuchen, in der er erwartet, daß die Unfall-Wahrscheinlichkeit gering ist.

Erfolgreiche Strategien im Optionshandel

Eine erfolgversprechende Grundstrategie ist es beispielsweise in erstklassigen Aktien, die aufgrund einer negativen Meldungsserie einen deutlichen Kursverlust zu verzeichnen hatten, Puts zu verkaufen. Geht man von der Annahme aus, dass erstklassige Aktien nur ein begrenztes Abwärtspotential haben, so gibt es zwei Endergebnisse dieser Strategie:

1. Es kommt zu einem nochmaligen Kursrutsch, dann erfolgt ein Einstieg unter aktuellem Niveau. War beispielsweise der Kurs EUR 50,- und wurde ein Put Basis EUR 50,- mit einer Optionsprämie von EUR 5,- verkauft, so bedeutet dies bei Ausübung der Option durch den Optionskäufer einen Einstieg zu EUR 45,- (EUR 50 minus die erhaltene Optionsprämie von EUR 5,-).
2. Die Aktie steigt wieder. Dann wird die Verkaufsoption nie ausgeübt, verfällt wertlos und die Optionsprämie von EUR 5,- bleibt als Gewinn.

Nach einer Kurserholung kann ein Call verkauft werden. Steigt die Aktie nach dem Fall auf EUR 50,- wieder auf EUR 60,-  bevor sie auf EUR 40,- fällt, und wurde bei 60 ein 60er Call zum Preis von EUR 6,-  verkauft, so ist die insgesamt erhaltene Optionsprämie nun 5+6 =  EUR 11,-. Die so entstehende Position aus zwei Optionen hat nun drei Endergebnisse:

a. Schwankt die Aktie zwischen EUR 50,-  und 60,-, so wird am Ende die gesamte Optionsprämie vereinnahmt, ein Gewinn von 20% auf die Laufzeit (EUR 11,- Prämie bezogen auf einen Aktienkurs von 55). 
b. Sinkt die Aktie unter EUR 50,-, so wird der Put am Schluss angeliefert. Bis zum Kurs von EUR 39,- entsteht allerdings immer noch ein Gewinn. Erst darunter kompensieren die erhaltenen Prämien nicht mehr den Kursverfall. Gegenüber einem direkten Kauf zu EUR 50,- wird die Aktie aber auf jeden Fall mehr als 20% billiger erworben.
c. Steigt die Aktie über EUR 60,- , so beginnt über EUR 71,-  die Verlustzone für die Gesamtposition.

Eine solche kombinierte Position bietet damit eine Gewinnchance bei stehenden Kursen über einen sehr breiten Kursbereich (hier EUR 39,- bis 71,-), einen Einstieg mit einem Discount von 20% in die Aktie, falls die Aktie weiterfällt und auch nach oben erhebliche Sicherheitsspielräume.

Der Erfolg der Vola+Value-Strategie

Im Rahmen der Vola+Value-Strategie untersucht GAMAG Vola+Value Ltd. unter Beratung durch German Asset Managers AG permanent alle europäischen Aktienoptionsmärkte danach, ob sich besonders gute Chancen für die Implementierung einer Optionsposition ergeben. Verschiedene Optionspositionen werden nach Branchen und Charakteristika der Märkte kombiniert, um eine möglichst ausgewogenes Optionsportfolio zu erreichen.

Bei Eingehen der Positionen werden diese daneben so ausgewählt, dass die Reaktion des Gesamtportfolios auf eine Änderung gängiger Aktienindizes, also DAX; CAC oder EuroSTOXX 50 recht gering ist. Das sogenannte Delta des Gesamtportfolios liegt typisch bei 25-30% des Eigenkapitals.

Die langfristige Ziel-Rendite liegt dabei bei 15-20% p.a. In der Tendenz profitiert das Portfolio eher von stehenden Börsen. Bei einem Seitwärtsmarkt sind Renditen von 30-40% p.a. möglich. Die Vola+Value-Strategie erzielt durch Ausnutzen der Effekte aus den Patterns eine Rendite, die zwar auch von massiven Bewegungen der Aktienkurse beeinflusst wird, aber dennoch primär aus der Prognosefähigkeit der Modelle entsteht.

Der Vola+Value-Index gibt das Ergebnis der Vola+Value-Strategie nach Abzug aller Kosten, Management-Fees und Gewinnbeteiligungen wider, wie sie von jedem professionellen Optionshandelshaus berechnet würden. 

Betrachtet man Vola + Value im 2-Jahres-Vergleich, so konnte die starke Kursbaisse durch die laufenden Einnahmen aus dem Optionsschreiben zum größten Teil kompensiert werden und es wurde eine Outperformance von +25% und damit mehr als 10%/Jahr gegen DAX und EuroSTOXX 50 erzielt.

Wertentwicklung des Vola+Value Index

Partizipieren Sie am Erfolg: Indexzertifikate auf den Vola+Value-Index