Frankfurt am Main
Vola+Value-Zertifikate
Serie 1
Namens-Zertifikate mit dem
Recht einer Barauszahlung entsprechend einer Handelsstrategie basierend auf
erstklassigen europäischen Aktien (Blue Chips)
ausübbar zum Ultimo eines
jeden Monats
Anzahl 2.000 Stück
Wertpapierkennnummer 686 760
Laufzeit 01.04.1999 -
31.12.2005
lieferbar als effektive
Urkunden
Dieser Prospekt ist die
Zusammenfassung des Prospektes der OSAG Optionsschein AG vom 15.03.1999 mit den
Nachträgen nach §11 VerkaufsprospektG vom 28.08.2000, 2.10.2003 und 27.10.2003
Allgemeine Informationen
Begebung
Die German Asset Managers AG, Frankfurt
(nachfolgend auch „die Emittentin", „G.A.M.A.G“ oder „die
Gesellschaft" genannt) hat durch Beschluß von Vorstand und Aufsichtsrat
vom 10.02.1999 zur Finanzierung ihrer Handelsaktivitäten im Rahmen des
Vola+Value-Börsenhandelsprogrammes 2.000 Namenszertifikate begeben. Diese
Zertifikate sind Gegenstand dieses Prospektes.
Verantwortlichkeit
Die German Asset Managers AG ist
Prospektverantwortlicher im Sinne von §3 Verkaufsprospektverordnung. Die
Emittentin erklärt, dass ihres Wissens die Angaben im Prospekt richtig sind,
und keine wesentlichen Umstände ausgelassen wurden.
Einsichtnahme/Verfügbare Unterlagen
Alle in diesem Prospekt genannten Unterlagen
(insbesondere Satzung und aktuelle Bilanzen, sowie Performance-Daten zum
Vola+Value-Index) können während der üblichen Geschäftszeiten bei der German
Asset Managers, Bettinastr. 30, 60325 Frankfurt eingesehen werden. Die
Informationen stehen daneben auch im Internet unter www.gamag.de zur Verfügung.
Veröffentlichungen
Veröffentlichungen der Emittentin erfolgen nach
Satzung ausschließlich im Bundes-anzeiger. Die Gesellschaft kann zusätzlich
die Zertifikate betreffende Informationen auch in einem Pflichtblatt der
Frankfurter Wertpapierbörse veröffentlichen.
Verkauf und Verkaufsbeschränkungen
Die Zertifikate werden vom 06.04.1999 an im Rahmen
eines freihändigen Verkaufs angeboten. Der anfängliche Verkaufspreis beträgt
beim aktuellen Stand des Vola+Value-Index von 11.000 (Ein Zertifikat entspricht
einem Index) EUR 11000.
Die US amerikanischen Gesetze erfordern eine
Registrierung von Wertpapieren, bevor ein Verkauf an Bürger der USA erfolgen
darf. Eine Registrierung der Zertifikate unter dem „United States Securities
Act" von 1933 in der jeweiligen Fassung erfolgt nicht; der Handel ist nicht
von der „United States Commodity Futures Trading Commission" (CFTC)
zugelassen. Die Zertifikate dürfen zu keinem Zeitpunkt direkt oder indirekt in
den Vereinigten Staaten von Amerika, ihren Territorien oder Besitzungen oder an
oder durch U.S. Personen angeboten, verkauft oder ausgeliefert werden. Bei Ausübung
der Zertifikate sind die Zertifikatsinhaber verpflichtet zu erklären, dass die
Zertifikate weder direkt noch indirekt durch eine U.S. person gehalten werden.
Die Zertifikate dürfen im Vereinigten Königreich
nur in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der „Public Offers of Securities
Regulations 1995" und der anwendbaren Bestimmungen des „Financial
Services Act 1986" verkauft oder angeboten werden. Dieser Verkaufsprospekt
darf im Vereinigten Königreich nur den in Art. 11 Ziff. 3 der „Financial
Services Act 1986 (Investment Advertisements) (Exemptions) Order 1995"
beschriebenen Personen zugänglich gemacht werden.
Angaben über die Emittentin
Gründung und Sitz
Die German Asset Managers AG wurde am 30.10.1998
als OSAG Optionsschein AG durch notarielle Verhandlung vor dem Notar Scheer in
Darmstadt gegründet, und am 29.12.1998 durch das Amtsgericht Frankfurt unter
HRB 46366 in das Handelsregister eingetragen. Durch Universalhauptversammlungen
vom 18.05.2000 und 04.07.2000 wurde die Gesellschaft in German Asset Managers AG
umbenannt. Der Geschäftssitz der Gesellschaft ist Zeppelinallee 35, 60325
Frankfurt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Geschäftszweck
Gegenstand des Unternehmens ist „die Durchführung
von Transaktionen in Finanzinstrumenten i.S. von § 1 Abs. 11 KWG im eigenen
Namen und für eigene Rechnung zur Anlage des eigenen Vermögens. Das
Unternehmen ist berechtigt, alle Tätigkeiten, wie sie in § 1 Abs. 3 Ziffer
1,2, 5-7 KWG beschrieben werden auszuführen, daneben alle Tätigkeiten, die dem
Unternehmenszweck dienlich sind sowie sich an dem Unternehmenszweck dienenden
Unternehmen zu beteiligen."
Das Unternehmen ist Eigenhändler in
Finanzinstrumenten und handelt diese aufgrund proprietärer Strategien. Ziel ist
dabei die Erzielung ungewöhnlicher Rendite/Risiko-Profile, wie sie die
klassischen Anlageformen nicht bieten, insbesondere Renditen mit begrenzten
Risiken.
Eigenkapital
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR
382.999,94. Das Eigenkapital der Gesellschaft per 30.06.2000 beträgt EUR
3.187.514,90 Mio. Es ist eingeteilt in 255.645 nennwertlose Stückaktien
(Stammaktien) und 127.354 nennwertlose Vorzugsaktien. Das Grundkapital ist voll
eingezahlt.
Großaktionäre
Die Kapitalmehrheit wird durch den Vorstand Herrn
Carsten Straush, Messel gehalten.
Rechtsverfahren
Das Unternehmen befindet sich zum Zeitpunkt der
Prospekterstellung in keinerlei rechtlichen Auseinandersetzungen, die einen
wesentlichen Effekt auf die wirtschaftliche Position der Gesellschaft haben können.
Management und Aufsichtsrat
Der Vorstand der Emittentin besteht aus einem oder
mehreren Mitgliedern. Herr Dipl. Kfm. Carsten Straush wurde am 30.10.1998 zum
Vorstand bestellt und hat Alleinvertretungsrecht. Er ist berechtigt, mit sich
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte mit der Gesellschaft abzuschließen.
Herr Carsten Straush ist neben seiner Tätigkeit für die Gesellschaft Geschäftsführer
der Firma Straush Finanzanalyse und Risiko-management, Messel, einer seit 1991 tätigen
Handelsberatungsfirma, die sich auf die Entwicklung von Verfahren der
technischen Aktienanalyse zur Kursprognose bei Aktien spezialisiert hat.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus 3
Personen. Er wird gebildet durch:
Herrn Ernst J. Neumeier, Steuerberater und
Rechtsbeistand, Frankfurt (Aufsichtsratsvorsitz).
Herrn Oliver Klemm, Geschäftsführer der Oliver
Klemm Wertpapierhandelsgesellschaft mbH, Dietzenbach (Stellvertretender
Aufsichtsratsvorsitz).
Frau Alexandra Straush, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaftlerin, Köln.
Angaben über die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Emittentin
Lagebericht
nach §264 HGB zum Jahresabschluß per 31.12.2002
1. Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft hat als Geschäftszweck die
Investition ihrer Mittel in alternative Investmentstrategien, insbesondere die
Black+White-Strategie (Long/Short-Equity-Strategien) und die
Vola+Value-Strategie (Komplexe Aktienoptionsstrategien). Die Umsetzung der
Strategien erfolgt durch die Beteiligung an zwei Hedge Fonds GAMAG Black+White
Ltd. und GAMAG Vola+Value Ltd., die von der Management-Gesellschaft German Asset
Managers International Ltd. gesteuert werden.
2. Wirtschaftliche Verhältnisse
Allgemeines
Das Jahr 2002 war für die Finanzbranche von
desaströsen Ergebnissen gekennzeichnet. Nachdem viele Marktteilnehmer noch
Anfang 2002 auf eine Wirtschaftserholung gesetzt hatten und infolge die Aktienbörsen
einen deutlichen Aufschwung erlebten, kam es zu dramatischen Werteinbußen ab
Mai 2002, die für bekannte Aktienindizes wie DAX oder EUROSTOXX mehr als eine
Halbierung im Kursniveau bedeuteten. Aufgrund massiver Schieflagen benutzten in
diesem Umfeld Marktteilnehmer die Zertifikate unserer Gesellschaft als
Notgroschen, verkauften also lieber bei Kapitalbedarf unsere sich gut
entwickelnden Zertifikate, als extreme Verluste bei anderen Positionen zu
realisieren. Diese Kapitalrückflüsse konnten durch Neuanlagen von Investoren,
die die Idee alternativer Investments begriffen hatten, nur begrenzt aufgefangen
werden. Per Saldo nahm daher die Menge außenstehender Zertifikate leicht ab.
Finanzlage
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im
Berichtszeitraum jederzeit und auch danach gegeben. Die Liquiditätslage kann
als sehr gut bezeichnet werden. Nachdem unsere Handelsstrategien ab dem vierten
Quartal eine erkennbare Aufwärtsentwicklung erkennen ließen, kam es in jedem
Monat danach zu Nettozuflüssen.
Ertragslage
Die Gesellschaft hatte bereits Anfang des Jahres
auf die Herausforderungen des Marktes durch deutliche Kostensenkungsmaßnahmen
reagiert. Sie konnte 2002 mit einer roten Null abschließen, wobei das zweite
Halbjahr bereits positiv war. Damit konnte sich das Unternehmen bereits in 2002
deutlich positiv von der Branche abheben. In 2003 verstärkte sich dieser Trend.
Vermögenslage
Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgte
unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen nach dem Niederstwertprinzip.
3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
In 2003 wurden deutliche Zuwächse bei platzierten
Zertifikaten und über die aufgelaufenen Gewinne gestiegene Volumina realisiert.
Die Idee alternativ zu investieren wird zunehmend begriffen. Nachdem die
Gesellschaft 2001 noch erhebliche Probleme hatte privaten Investoren ihre
Strategien nahe zu bringen, ist die Möglichkeit eines massiven Kapitalverlustes
durch Aktienanlagen inzwischen Allgemeinwissen und die Nachfrage nach unseren
Zertifikaten steigt. German Asset Managers wird auch von der allgemein positiven
Stimmung für Alternatives profitieren können.
Mit der Gründung der Auslandsgruppe konnte
erhebliches Interesse von Offshore-Investoren kreiert werden. Dieses wird nach
Einschätzung des Vorstandes sowohl zu deutlichen Volumen-Zuwächsen bei den
Zertifikaten als auch zu größeren Direkt-Investments in den
Offshore-Gesellschaften führen.
Nachdem in 2002 der Break Even planmäßig
durchlaufen wurde – in den Vorjahren war
es aufgrund Prospekterstellung, Platzierung etc. – zu
vertriebsbedingten Anlaufverlusten gekommen - erwartet die Gesellschaft einen
positiven Jahresabschluß für 2003. Mit zunehmendem platzierten Volumen
erwartet die Gesellschaft deutliche
operative Gewinne. Die laufenden Kosten sind bereits durch die festen Management
Fees gedeckt.
4. Risikomanagement
Die Gesellschaft verfügt über ein mehrstufiges
Risikomanagement-System mit dem eine Vielzahl von Risiken soweit notwendig in
Echtzeit analysiert und gesteuert werden. Parallel dazu haben die unsere Orders
ausführenden Kreditinstitute eigene Risikomanagement-Systeme eingesetzt
insbesondere um die durch parallelen Handel von Aktien und Terminkontrakten
entstehenden Risiken auch innerhalb eines Tages abdecken zu können. Es kam
weder im Berichtszeitraum noch danach jemals zu einer Anforderung zusätzlicher
Sicherheiten durch die ausführenden Kreditinstitute (Margin Call). Trotz
erheblicher Marktverwerfungen war die Gesellschaft jederzeit in der Lage zusätzliche
gewinnträchtige Risikopositionen aufzunehmen, was sie besonders im Ausverkauf
der Versicherungen im März 2003 profitabel nutzte. Mit Einbringung der Vermögenswerte
in die Zweckgesellschaften GAMAG Black+White Ltd. und GAMAG Vola+Value Ltd.
wurden bei diesen Gesellschaften identische Risikomanagement-Prozeduren
eingerichtet.
Die Zweckgesellschaft GAMAG Black+White Ltd.
investiert primär bei anderen Hedge Fonds. Bei der Auswahl und im laufenden
Controlling setzt die Gesellschaft Handelssimulationen ein. Dabei wird
ermittelt, wie sich bei Durchführung der Strategien die Portfolios entwickeln müssten.
Wesentliche Abweichungen von diesen Szenario-Analysen bieten Ansatzpunkte um
festzustellen, ob sich der Manager aus seinen Handelsparametern entfernt und
ungewollte Risiken entstehen. Hierbei kommt der Gesellschaft zugute, dass sie
als aktiver Marktteilnehmer sehr genau weiß, welche Risiken sich in der
aktuellen Situation ergeben. Die Gesellschaft überprüft ihre Zielinvestments
laufend. Im Berichtszeitraum und danach kam es zu keinerlei Abweichungen.
Bilanz
per 31.12.2002 mit Vergleichszahlen
zum Ultimo 2002
|
AKTIVA |
|||||
|
|
|||||
|
|
31.12.2002 |
|
31.12.2001 |
||
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|
EUR |
EUR |
|
EUR |
|
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|||||
|
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|||||
|
A. |
ANLAGEVERMÖGEN |
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I. |
Sachanlagen |
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|
1. |
andere
Anlagen, Betriebsausst. |
17.369,00 |
|
|
34.354,00 |
|
|
|
|
17.369,00 |
|
34.354,00 |
|
|
|
|
|
|
|
|
II. |
Finanzanlagen |
|
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|
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|
|
1. |
Wertpapiere
des Anlagevermögen |
908.754,61 |
|
|
2.807.700,82 |
|
2. |
sonstige
Ausleihungen |
1.300.000,00 |
|
|
0,00 |
|
|
|
|
2.208.754,61 |
|
2.807.700,82 |
|
|
|
|
|
|
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|
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|
|
|
B. |
UMLAUFVERMÖGEN |
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|
I. |
Forderungen
und sonstige |
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|
Vermögensgegenstände |
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|
|
|
|
|
|
|
|
|
1. |
sonstige
Vermögensgegenstände |
237.516,32 |
|
|
137.099,15 |
|
|
|
|
237.516,32 |
|
137.099,15 |
|
II. |
Wertpapiere |
|
|
|
|
|
1. |
sonstige
Wertpapiere |
19.285.547,54 |
|
|
21.808.544,22 |
|
|
|
|
19.285.547,54 |
|
21.808.544,22 |
|
|
|
|
|
|
|
|
III. |
Schecks,
Kassenbestand, |
|
|
|
|
|
|
Bankguthaben |
|
901.204,97 |
|
379.922,38 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
C. |
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN |
|
659,44 |
|
1.021,88 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
22.651.051,88 |
|
25.168.642,45 |
|
|
|
|
|
|
|
|
PASSIVA |
|||||
|
|
|||||
|
|
31.12.2002 |
|
31.12.2001 |
||
|
|
EUR |
EUR |
|
EUR |
|
|
|
|||||
|
|
|||||
|
A. |
EIGENKAPITAL |
|
|
|
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|
|
|
|
|
|
|
|
1. |
Gezeichnetes
Kapital |
382.999,94 |
|
|
382.999,94 |
|
|
|
|
382.999,94 |
|
382.999,94 |
|
|
|
|
|
|
|
|
2. |
Rücklage |
2.801.788,00 |
|
|
2.801.788,00 |
|
|
|
|
|
|
|
|
3. |
Verlustvortrag |
-1.063.424,42 |
|
|
-402.464,78 |
|
|
|
|
|
|
|
|
4. |
Jahresfehlbetrag |
34.969,87 |
|
|
660.959,64 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1.703.393,71 |
|
1.738.363,58 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
2.086.393,65 |
|
2.121.363,52 |
|
|
|
|
|
|
|
|
B. |
RÜCKSTELLUNGEN |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1. |
sonstige
Rückstellungen |
12.154,27 |
|
|
24.739,24 |
|
|
|
|
12.154,27 |
|
24.739,24 |
|
|
|
|
|
|
|
|
C. |
VERBINDLICHKEITEN |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1. |
Verb.
gg. Kreditinstituten |
448.056,53 |
|
|
455.887,71 |
|
2. |
sonstige
Verbindlichkeiten |
20.104.447,43 |
|
|
22.566.651,98 |
|
|
|
|
20.552.503,96 |
|
23.022.539,69 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
22.651.051,88 |
|
25.168.642,45 |
|
|
|
|
|
|
|
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit 1.1.2002 – 31.12.2002 mit
Vorperiodenvergleich
|
|
||||||
|
|
1.1.
- 31.12.2002 |
|
1.1.-31.12.2001 |
|||
|
|
EUR |
EUR |
|
EUR |
||
|
|
||||||
|
|
||||||
|
1. |
Erträge
aus Finanzgeschäften |
|
1.156.110,81 |
|
1.513.095,90 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
2. |
Aufwend.
aus Finanzgeschäften |
|
1.265.077,43 |
|
1.531.738,58 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
3. |
Personalaufwand |
|
|
|
|
|
|
a) |
Löhne
und Gehälter |
141.971,01 |
|
|
313.638,18 |
|
|
b) |
soziale
Abgaben und Aufwendg. |
|
|
|
|
|
|
|
für Altersversorgung |
14.988,39 |
|
|
20.889,13 |
|
|
|
|
|
156.959,40 |
|
334.527,31 |
|
|
4. |
Abschreibungen |
|
|
|
|
|
|
a) |
auf
Sachanlagen |
10.036,74 |
|
|
11.911,86 |
|
|
|
|
|
10.036,74 |
|
11.911,86 |
|
|
5. |
sonstige
betriebliche |
|
|
|
|
|
|
|
Aufwendungen |
|
|
|
|
|
|
a) |
Raumkosten |
8.971,15 |
|
|
28.179,54 |
|
|
b) |
Versicherungen,
Beiträge |
922,76 |
|
|
7.668,13 |
|
|
c) |
Reparaturen,
Instandhaltungen |
0,00 |
|
|
1.755,73 |
|
|
d) |
Fahrzeugkosten |
29.303,88 |
|
|
31.679,89 |
|
|
e) |
Werbe-
und Reisekosten |
10.612,09 |
|
|
163.416,82 |
|
|
f) |
Kosten
der Warenabgabe |
2.725,60 |
|
|
20.406,52 |
|
|
g) |
verschiedene
betriebl. Kosten |
87.263,80 |
|
|
125.767,64 |
|
|
|
|
|
139.799,28 |
|
378.874,27 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
6. |
Erträge
aus Beteiligungen |
|
337.785,80 |
|
36.712,35 |
|
|
7. |
Zinsen
u. ähnl. Erträge |
|
52.795,06 |
|
49.034,96 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
8. |
Zinsen
u. ähnl. Aufwendungen |
|
8.387,58 |
|
2.960,93 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
9. |
Ergebnis
der gewöhnlichen |
|
|
|
|
|
|
|
Geschäftstätigkeit |
|
-33.568,76 |
|
-661.169,74 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
10. |
ausserordentliche
Erträge |
|
0,00 |
|
484,19 |
|
|
11. |
ausserordentliches
Ergebnis |
|
0,00 |
|
484,19 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
12. |
Steuern
vom Einkommen |
|
|
|
|
|
|
|
und vom Ertrag |
|
0,00 |
|
0,00 |
|
|
13. |
sonstige
Steuern |
|
1.401,11 |
|
274,09 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Jahresfehlbetrag |
|
34.969,87 |
|
660.959,64 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Anhang
zur Bilanz per 31.12.2002
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der vorliegende
Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und
Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Im einzelnen waren dieses folgende
Grundsätze und Methoden:
Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu
Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die
Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände
und entsprechend steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter sind im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben worden.
Als sonstige Ausleihungen wurden Forderungen ausgewiesen deren Kündigungsfrist
und Rückzahlungsverpflichtung mehr als 6 Monate beträgt.
Die Barreserven, Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden
sowie sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt.
Wertberichtigungen sind nicht erforderlich.
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sowie
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind nach dem
Niederstwertprinzip angesetzt. Danach erfolgte die Aktivierung zu
Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren Kurswert.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen
Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die
Tagesbeträge über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die
Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Die auf Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände wurden gem. § 340 h HGB mit dem Jahresendkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Feststellungsbeschluß nach §171, 172 AktG
Der Jahresabschluß wurde dem Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 23.7.2003 vorgelegt und nach eingehender Besprechung mit dem Vorstand gebilligt.
Die GAMAG hat mit dem Ziel einer größeren
Transparenz ihre Geschäfte mit Wirkung vom 30.9.03 restrukturiert.
German Asset Managers International, Nassau,
Bahamas hat zwei Tochtergesellschaften gegründet: GAMAG Black+White Ltd.,
Nassau, Bahamas sowie GAMAG Vola+Value Ltd., Nassau, Bahamas. Die Geschäftsführung
dieser Gesellschaften obliegt German Asset Managers International, Nassau,
Bahamas.
Mindestens 80% des Portfolios besteht aus
Hedge-Fonds, die mehr als 50 Millionen USD verwaltetes Volumen aufweisen.
Keine Hedge Fonds-Beteiligung darf 25% des
Gesamtvermögens der Gesellschaft übersteigen.
Alle Hedge-Fonds-Beteiligungen an Fonds, die
denselben Manager aufweisen, dürfen 25% des Gesamtvermögens der Gesellschaft
nicht übersteigen.
Es müssen immer mehr als vier Beteiligungen an
Hedge Fonds gehalten werden. Es sollen weniger als 11 Beteiligungen gehalten
werden. Beteiligungen in Form verschiedener Asset-Klassen des selben Hedge Fonds
werden als eine Beteiligung gezählt.
Der Cash-Anteil am Vermögen darf maximal 20%
betragen.
Der maximale Anteil von Vermögenswerten in einer
Region darf 50% nicht übersteigen. Regionen sind: Nordamerika; Südamerika;
Asien ex Japan; Japan, Australien+Neuseeland; Afrika; Westeuropa;
Osteuropa+ehemalige Sovietunion; Emerging Markets (Osteuropa ex.
EU-Mitglieder+ehemalige Sovietunion+Asien ex Japan+Südamamerika).
GAMAG Vola+Value ist eine Eigenhandels- und
Beteiligungsgesellschaft. Sie handelt mit Aktien, Optionen und Futures weltweit.
Der Handelsschwerpunkt liegt dabei auf risikobegrenzten Strategien, die den
Zeitwertverfall von Optionen nutzen (Stillhalterstrategien)
sowie solchen, die an der Veränderung der erwarteten Schwankungsbreite der
zugrunde liegenden Güter (volatilitätsorientierte Strategien) partizipieren.
Diese folgenden der Vola+Value-Handelsstrategie, die von der German Asset
Managers AG entwickelt wurde und an die German Asset Managers International Ltd,
Nassau Bahamas lizensiert wurde. Neben der eigenen Durchführung von Strategien
beteiligt sich GAMAG Vola+Value Ltd. an Hedge Fonds bzw. läßt ihr Kapital
durch für Finanzportfolioverwaltung lizensierte Dritte auf sogenannten Managed
Accounts verwalten, die ebenfalls optionsorientierte Strategien mit begrenzten
Risiken umsetzen.
GAMAG Black+White und GAMAG Vola+Value sind die
„Zweckgesellschaften“. In ihnen findet ausschließlich der Handel sowie die
Zurverfügungstellung von Kapital in Managed Accounts statt. Die
Zweckgesellschaften sind ausschließlich berechtigt neben buchhalterischen
Kosten, Kosten der Buchprüfung/Wirtschaftsprüfung, Kosten der Verwahrung und
Verwaltung ihrer Vermögenswerte durch Dritte Ausgaben zu tätigen, die direkt
mit der Beschaffung bzw. Veräußerung der Vermögensgegenstände bzw. der
Geltendmachung von Rechten aus diesen Transaktionen zusammen hängen. Zahlungen
an G.A.M.A.G oder German Asset Managers International Ltd. oder eine
Gesellschaft, an der die beiden letztgenannten eine Beteiligung von zusammen über
25% halten in jedweder Form und für jedweden Anlass mit Ausnahme der
Weiterleitung an Dritte zur Bezahlung von Leistungen wie oben genannt und
Auszahlungen von Beteiligungen dieser an GAMAG Vola+Value Ltd.
sind ausgeschlossen. Insbesondere sind folgende Kosten ausgeschlossen:
Kick-Backs und ähnliche Vergütungen, die für die Überlassung und/oder
Einwerbung von Kapital gewährt werden. Geschäftsführungs- und
Kapitalbeschaffungskosten, Kosten der Disposition über Vermögenswerte
insbesondere solche für Kapitalmarktanalyse; Front Office-Kosten, Middle
Office-Kosten etc. Back Office-typische Kosten werden dagegen von den
Zweckgesellschaften getragen.
Mit Wirkung vom 30.9.2003 hat die G.A.M.A.G
Hedge-Fonds-Bestände auf die Gesellschaft GAMAG Black+White Ltd. Nassau,
Bahamas übertragen, die im ausmachenden Wert über dem Rückkaufswert aller
begebenen Zertifikate auf den Black+White-Index (Serie 1 WKN 686 762; Serie 2
WKN 686 763) lagen.
Mit Wirkung vom 30.9.2003 hat die G.A.M.A.G Vermögenswerte
in der Zusammensetzung des Vola+Value-Portfolios auf die Gesellschaft GAMAG
Vola+Value Ltd, Nassau, Bahamas übertragen, die im ausmachenden Wert über dem
Rückkaufswert aller begebenen Zertifikate auf den Vola+Value-Index (Serie 1 WKN
686 760; Serie 2 WKN 686 761) lagen.
Die Übertragung erfolgte Zug um Zug gegen Gewährung
entsprechender Beteiligungen am Vermögen der Zweckgesellschaften.
Die G.A.M.A.G ist berechtigt diese Beteiligungen
jeweils monatlich zu erhöhen oder zu vermindern, nach jeweils entsprechender Kündigung
oder Neueinlageerklärung an GAMAG Black+White Ltd. bzw. GAMAG Vola+Value Ltd.
Die G.A.M.A.G hat sich verpflichtet zu jedem
Monatsersten sicherzustellen, dass der Wert ihrer Beteiligung an GAMAG
Black+White Ltd. höher ist, als die Rückzahlungsverpflichtungen aus der
Ausgabe der Black+White-Zertifikate Serie 1 und 2 (WKN 686 762, 686 763) sowie
aller zukünftig zu begebenden Zertifikate, die den Black+White-Index als
Wertsteigerungsmaßstab aufweisen.
Die G.A.M.A.G hat sich verpflichtet zu jedem
Monatsersten sicherzustellen, dass der Wert ihrer Beteiligung an GAMAG
Vola+Value Ltd. höher ist, als die Rückzahlungsverpflichtungen aus der Ausgabe
der Vola+Value-Zertifikate Serie 1 und 2 (WKN 686 760, 686 761) sowie aller zukünftig
zu begebenden Zertifikate, die den Vola+Value-Index als Wertsteigerungsmaßstab
aufweisen.
G.A.M.A.G nimmt auf Basis der begebenen Zertifikate
WKN 686 760, 686 761, 686 762 und 686 763 ab 1.10.2003 ausschließlich Gelder
zur Refinanzierung bereits getätigter Unternehmensbeteiligungen an den
Gesellschaften GAMAG Black+White Ltd., GAMAG Vola+Value Ltd. sowie zur Erhöhung
und Erweiterung der Beteiligungen der G.A.M.A.G an den Zweckgesellschaften
entgegen. Eine Hereinnahme von Kapital zum Zwecke der Refinanzierung des
Eigenhandels sowie eigener Beteiligungen an Hedge Fonds findet nicht statt.
Aufgrund der Restrukturierung ändert sich die Berechnungsgrundlage. Ab 1.10.2003 sind Grundlage der Erfolgsermittlung nicht mehr die Bestände an Vermögenswerten der GAMAG in den verschiedenen Unternehmensbereichen sondern der Berechnung des Black+White-Index wird die Vermögensentwicklung der GAMAG Black+White Ltd. zugrunde gelegt, wobei hinsichtlich Zu- und Abfüssen von Kapital bei dieser dieselben Regeln wie schon bisher hinsichtlich der Teilbereiche der GAMAG-Vermögen gelten. Dem Vola+Value-Index wird die Vermögensentwicklung der GAMAG Vola+Value Ltd. zugrunde gelegt, wobei auch hier aufgrund der nur monatlichen Kapitalzu- bzw. abflüsse die bisherige Berechnung voll erhalten bleibt mit dem einen Unterschied der geänderten Abgrenzung der Vermögensmasse. Dies sind jetzt nicht mehr die Vermögenswerte mit denen die G.A.M.A.G den Eigenhandel im Rahmen der Vola+Value-Strategie betreibt, sondern ist das gesamte Vermögen der GAMAG Vola+Value Ltd.
Die
Vola+Value Handelsstrategie
Die Vola+Value-Handelsstrategie stellt eine
fortschrittliche Börsenhandelsstrategie dar. Sie wurde von der
Handelsberatungsfirma des Vorstandes entwickelt und wird von der Emittentin mit
eigenen Mitteln an den europäischen Aktien- und Terminbörsen umgesetzt. Ziel
der Strategie ist es durch gezielte Kombination von erstklassigen europäischen
Aktien und Aktienoptionen eine möglichst gleichförmige Rendite zu erzielen,
die über der Rendite eines durchschnittlichen Aktienportfolios liegt, und dabei
das Risiko gegenüber einer einfachen Aktienanlage deutlich zu reduzieren. Die
Ziel-Rendite liegt dabei bei 15% p.a. bei einem maximal möglichen Verlust von
unter 10% im Monatsendvergleich.
Mängel der klassischen Aktienanlage
Bei der klassischen Aktienanlage, dem Halten eines
breit gestreuten Aktienportfolios aus deutschen Standardwerten, etwa in der
Auswahl des DAX, ergaben sich in der Vergangenheit langfristig betrachtet
mittlere Renditen in der Größenordnung von 10-12% pro Jahr. Diese mittlere
Rendite wurde jedoch unter erheblichen Schwankungen der Kurse erzielt. Eine
Reihe von Crashs z.B. 1973/74, 1987, 1990 und 1998 führten zu Wertverlusten bei
einem durchschnittlichen Aktienportfolio gemessen etwa durch den DAX von 30-40%.
Auch durch eine breitere Streuung über alle europäischen Märkte konnten diese
Schwankungen nur in geringem Umfang reduziert werden.
Außerdem musste ein Investor ggf. eine mehrjährige
Seitwärtsbewegung der Kurse oder sogar einen langfristigen möglichen
Wertverlust akzeptieren. Ein Investor in deutschen Aktien (Meßlatte DAX)
erzielte etwa durch Halten eines Portfolios von Aktien vom 01.01.1970 -
01.01.1980 eine Nullrendite. Als mögliche zukünftige Entwicklung kann auch das
Japan-Szenario nicht ausgeschlossen werden: Eine Anlage in japanischen Aktien
gemessen durch den NIKKEI 225-Index erbrachte vom 01.01.1990 bis 01.01.1999 eine
deutliche Negativrendite von mehr als -50%.
Die Emittentin verfolgt mit der
Vola+Value-Strategie das Ziel diese (möglichen) nega-tiven Konsequenzen einer
klassischen Aktienanlage zu reduzieren insbesondere:
Um diese Ziele zu erreichen kombiniert die
Vola+Value-Strategie fortschrittliche Verfahren der Kursprognose auf Basis der
technischen Analyse mit Optionshandels-strategien.
Einsatzmöglichkeiten von Aktienoptionen
Aktienoptionen stellen das Recht dar, bis zu einem
Zeitpunkt in der Zukunft eine Aktie zu einem bestimmten Preis (Basispreis) zu
kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Sie werden an Terminbörsen gehandelt und
haben einen durch Angebot und Nachfrage bestimmten Preis. Dieser kommt aufgrund
der Erwartungen der Marktteilnehmer hinsichtlich der zukünftigen
Schwankungsbreite der Kurse (Volatilität) zustande. Eine Aktienkaufoption (Call)
zum Preis (Basis) 110 auf eine Aktie mit Kurs 100 hat keinen Wert, wenn die
Aktie nicht schwankt. Je stärker die Aktie schwankt, desto größer ist die
Wahrscheinlichkeit, dass sie irgendwann über 110 ansteigt und sich durch einen
Kauf der Aktie über den Call zum Basispreis und nachfolgendem Verkauf an der Börse
ein Gewinn erzielen läßt. Steigt die Aktie etwa auf 120, so hat der heute
nicht sinnvoll ausübbare Call dadurch einen Wert von 10, denn durch Kauf der
Aktie zu 110 und sofortigen Verkauf am Markt zu 120 läßt sich ein Gewinn in
dieser Größenordnung erzielen.
Maßgeblich für die Preise von Optionen sind also
die Erwartungen der Marktteilnehmer dahingehend, wie sich die Kursentwicklung
der Aktie darstellen wird. Gewinne im Handel mit Optionen lassen sich erzielen,
wenn ein Investor prognostizieren kann, dass eine Aktie sich viel stärker in
eine Richtung bewegt, als der Markt dies erwartet oder überhaupt nicht. Ist der
Preis für die Option im obigen Beispiel 10 und kann ein Investor
prognostizieren, dass sich die Aktie eher in Richtung 130 bewegen wird, so kann
er durch Kauf der Option zu 10 und Verkauf zu 20 bei Erreichen eines Kurses von
130 seinen Einsatz verdoppeln (Optionskauf-Strategie).
Kann ein Investor prognostizieren, dass die Aktie
nur schwach schwanken wird und es daher unwahrscheinlich ist, dass 110 erreicht
oder überschritten wird, so ist der Verkauf der Option am Markt, das sogenannte
Schreiben die richtige Strategie. Tritt die Erwartung ein, so wird der Optionskäufer
(Gegenpartei des Geschäfts) die Optionen nicht ausüben. Nach Ablauf der
Optionsfrist wird die Option ungültig, sie verfällt, und der Optionsschreiber
kann den Optionspreis als Gewinn verbuchen.
Optionen können kombiniert werden. Ein Investor
kann z.B. einen Call Basis 110 verkaufen und gleichzeitig einen Call Basis 120
kaufen. Er begrenzt damit seinen maximal möglichen Verlust für den Fall, dass
der Kurs dennoch über 110 ansteigen sollte auf 10 (Differenz der Basispreise)
minus der erhaltenen Optionsprämie (Differenz aus Preis des Call Basis 110 und
des Call Basis 120).
Mit
Hilfe von Optionskombinationen lassen sich Positionen aufbauen, die
§
nur begrenzte Risiken aufweisen.
§
auch im Falle stehender Aktienkurse einen Gewinn
produzieren.
Es ist mit Optionskombinationen möglich von jeder
erwarteten Kursentwicklung (stei-gend, fallend, leicht steigend, leicht fallend
oder seitwärts verlaufend) zu profitieren, während ein Aktienengagement im
Gegensatz dazu nur bei steigenden Kursen profitabel ist.
Optionskombinationen
ermöglichen es bei jeder Markterwartung einen Gewinn zu erzielen, allerdings
nur, wenn diese auch eintritt. Der Einsatz von Optionen ermög-licht nur eine
optimale Umsetzung einer Markterwartung. Tritt diese jedoch nicht ein, ergibt
sich auch beim Optionshandel ggf. kein Gewinn oder sogar ein Verlust.
Einsatz von Aktienoptionen im Rahmen der
Vola+Value-Strategie
Optionspositionen sollten nur aufgebaut werden,
wenn sich deutliche Gewinne erwarten lassen. Das beste Chance-Risiko-Profil
ergibt sich, wenn der Markt von sehr großen Schwankungen ausgeht, Optionen sehr
teuer sind, ein Investor die Richtung der Kurse richtig erkennt bzw. einen
Kursstillstand richtig prognostiziert und die Option schreibt. Eine sehr teure
Option verfällt dann wertlos. In Zeiten, wenn der Markt keine Schwankungen
erwartet, ist die Suche nach Optionen, bei denen die zugrunde liegende Aktie
eine scharfe Kursbewegung aufweisen wird, eine erfolgversprechende Strategie.
Im Rahmen der Vola+Value-Strategie untersucht die
Emittentin ständig die europäischen Aktienoptionsmärkte nach Situationen, die
ein Schreiben oder den Kauf von Optionen gewinnbringend erscheinen lassen. In
Zeiten hoher Volatilität werden verstärkt Optionen verkauft. In Zeiten
niedriger Volatilität Optionen gekauft.
Technische
Analyse als Prognoseinstrument im Rahmen der Vola+Value-Strategie
Unter dem Begriff Technische Analyse werden eine
Reihe von Verfahren zur Börsenkursprognose zusammengefaßt, die die zukünftige
Kursentwicklung durch Vergleich mit der historischen Kursentwicklung,
historischen Kursmustern zu prognostizieren suchen.
Die Emittentin bzw. die
Handelsberatungsgesellschaft des Vorstandes hat verschiedene Prognosemodelle auf
Basis der technischen Analyse entwickelt, um festzustellen, ob eine bestimmte
Aktie:
§
eine generelle Tendenz zu stärkeren Schwankungen.
§
eine aktuelle Tendenz zur Bewegung in eine
bestimmte Richtung.
§
eine größere Wahrscheinlichkeit für eine
kurzfristige starke Bewegung.
§
eine große Wahrscheinlichkeit für eine Bewegung
in eine bestimmt Richtung.
aufweist. Mit Hilfe dieser Modelle werden die
Aktien der bedeutendsten europäischen Unternehmen untersucht um die
herauszufinden, die sich optimal zum Schreiben oder Kaufen von Optionen eignen.
Technische Analyse und Optionshandelsstrategien im
Vola+Value-Handelsansatz
Auf Aktien, bei denen ein Kursstillstand erwartet
wird, werden Optionen verkauft. Auf Aktien, wo eine kurzfristige schnelle
Bewegung erwartet wird, werden Optionen gekauft. Bei im historischen Vergleich
hohen Optionspreisen, hoher Volatilität werden die Optionsschreiber-Strategien
verstärkt eingesetzt. Bei historisch niedrigen Volatilitäten werden die
Optionskaufstrategien verstärkt eingesetzt.
Die ausgewählten Optionsstrategien werden an den Märkten
umgesetzt und mit einer dynamischen Risikosteuerung die Risiken begrenzt. Dabei
kommen verschie-dene Risikobegrenzungstechniken zum Einsatz.
Risikobetrachtung des Vola+Value-Handelsansatzes
Risikomanagement ist der Kern einer jeden
erfolgreichen Börsenhandelsstrategie. Die Gesellschaft setzt eine Vielzahl
unterschiedlicher Methoden ein, um die mit den Börsentransaktionen verbundenen
Risiken zu steuern. Die zu steuernden Risiken umfassen Bonitätsrisiken,
Liquiditätsrisiken und Preisrisiken. Als Bonitätsrisiko wird dabei verstanden,
dass die Gegenpartei des Geschäftes ihren Verpflichtungen nicht nachkommt, z.B.
die verkauften Aktien nicht liefert. Als Liquiditätsrisiko wird verstanden,
dass nicht nur ein bestimmter Geldbetrag aus einem Geschäft nicht geliefert
wird und es insofern zu einem Ausfall kommt (Bonitätsrisiko), sondern dieser
Ausfall ein Liquiditätsproblem nach sich ziehen kann, wenn dieser Geldbetrag für
ein anderes Geschäft benötigt wird. Marktpreisrisiken umfassen alle Risiken,
die sich aus einer für die Gesellschaft ungünstigen Kursentwicklung der
Aktien/-Zertifikaten ergeben können; im Kern die Risiken aus einer Fehlprognose
der Handelsmodelle.
Bonitäts- und Liquiditätsrisiken
Im Rahmen des Vola+Value-Ansatzes tätigt die
Emittentin ausschließlich Geschäfte an europäischen Aktien- und Terminbörsen
in den marktbreitesten europäischen Aktien (Blue Chips). Im Falle von
Transaktionen in Aktien existieren nur kurze Lieferfristen. Es handelt sich
ausschließlich um Aktiengesellschaften, die über ein breit plaziertes
Aktienkapital verfügen, so dass es in der Größenordnung, in der die
Emittentin tätig ist, immer möglich ist, Aktien zu erwerben oder zu verkaufen.
Die an den Transaktionen beteiligten Banken und Clearing-Organisationen haften
der Emittentin für die Erfüllung der Geschäfte. Termingeschäfte tätigt die
Gesellschaft ausschließlich über europäische Terminbörsen, die über ein
mehrstufiges Sicherheitensystem verfügen. Im Falle der Eurex etwa wird die
Terminbörse Geschäftspartner jedes Marktteilnehmers und garantiert die Erfüllung
der Geschäfte. Die Erfüllung wird sichergestellt über die von jedem
Marktteilnehmer bei Geschäftsabschluß zu hinterlegenden Barsicherheiten,
Garantien, der die Terminbörse tragenden Banken und das Eigenkapital sowie die
Reserven der Terminbörsen selbst. Die Gesellschaft arbeitet mit mehreren ausführenden
Brokern und an mehreren Terminbörsen/Aktienmärkten und verwendet
unterschiedliche Adressen für Cash-Management und Broking. Für den
unwahrscheinlichen Fall, dass es zu Bonitäts-Risiken etwa aufgrund Insolvenz
eines Handelspartners kommt (Baring-Problem) hat die Gesellschaft entsprechende
Möglichkeiten zum Gegensteuern. Bonitätsrisiken und Liquiditätsrisiken haben
zusammengefaßt für die Gesellschaft nur geringe Relevanz.
Marktpreisrisiken
Kernrisiko der Strategie sind Marktrisiken, dass
heißt ungünstige Kursentwicklungen der im Bestand befindlichen Wertpapiere und
Termingeschäfte. Drei Arten von nega-tiven Entwicklungen sind dabei zu
unterscheiden:
§
Kurzfristige Marktstörungen definiert als
mangelhaftes Funktion-ieren der Börsensysteme, plötzliche erratische
Kursausschläge oder eine Situation in der die Bereitschaft von Marktteilnehmern
Termingeschäfte abzuschließen deutlich reduziert ist (Fast Market).
§
Crash-Situationen definiert als massiver
Kursverfall (mehr als 20% innerhalb weniger als 3 Monaten auf Indexbasis bzw.
mehr als 30% innerhalb weniger als 3 Monaten für eine einzelne Aktie).
§
In einem geordneten Rahmen verlaufende negative
Kursentwick-lungen z.B. langsamer Kursanstieg bei Kursrückgangserwart-tung.
Die Vola+Value-Strategie weist ein hohes Maß an
Resistenz gegen Marktstörungen und Crash-Situationen auf. Im Gegensatz zu
extrem kurzfristig orientierten Daytrading-Strategien ist der Handelsansatz der
Gesellschaft mittel- bis langfristig orientiert (Gewöhnliche Haltedauer der
Positionen von 2 Wochen bis zu 9 Monaten). Verschiedene Optionspositionen und
Aktienpositionen kompensieren sich in den Wertentwicklungen. Die Gesellschaft
ist typisch nicht gezwungen extrem kurzfristig zu handeln und kann damit die
Beruhigung nach Marktstörungen abwarten.
Marktstörungen treffen primär die Terminmärkte,
bei denen in Crash-Situationen möglicherweise nur sehr ungünstige Konditionen
zur Abwicklung von Geschäften existieren oder eine Geschäftsabwicklung überhaupt
nicht mehr möglich ist. Da die Gesellschaft sich immer dafür entscheiden kann,
Geschäfte durch Lieferung von Aktien abzuwickeln, muss sie für sie unpassende
Preise an den Terminmärkten nicht akzeptieren.
Ebenso muss die Gesellschaft nicht in einem Crash
Positionen mit Verlust verkaufen. Es ist integraler Bestandteil der
Vola+Value-Strategie Aktien im Crash anliefern zu lassen und diese erst in einer
Erholung zu verwerten. Aufgrund des relativ geringen Exposure (Verhältnis
offenes Risiko wie unten beschrieben zu Eigenkapital) ist die Gesellschaft immer
in der Lage Aktien zu übernehmen. In Zeiten hoher Börsenbewertung und damit
eines erhöhten Crash-Risikos werden im Rahmen des Vola+Value-Ansatzes Optionen
gekauft, die eine Anlieferung von Aktien an die Gegenpartei ermöglichen. Die
Gesellschaft erzielt auf diesen Optionen im Crash-Fall einen Gewinn, der die
Einstiegskurse deutlich reduziert oder kann an sie angelieferte Aktien mit Hilfe
der im Bestand befindlichen Optionen weiterliefern.
Im Falle langsam verlaufender negativer
Entwicklungen hat die Gesellschaft ausreichende Möglichkeiten über aktives
Management der Positionen gegenzusteuern und Positionen mit kleinen Verlusten zu
schließen.
Risikosteuerung in normalen Marktphasen und in
Crash-Situationen
Ein System von Risikokontrollmaßnahmen sorgt in
allen Marktphasen dafür, dass die Gesellschaft durch Negativentwicklungen nicht
deutlich nachhaltig beeinflußt werden kann. Diese umfassen:
Risikolimite
Das offene Risiko aller Positionen, definiert als
maximal möglicher Wert des Aktienbestandes, der sich bei Ausübung aller
werthaltigen Optionen durch die Gesellschaft bzw. die Geschäftspartner bei
Variierung der Aktienkurse um +/- 100% des aktuellen Aktienkurses ergibt, darf
das Doppelte der Summe aus allen Barbeständen und den im Bestand gehaltenen
Aktien (Wert der Handelskonten) nicht übersteigen.
Für eine einzelne Aktie und die auf sie lautenden
Aktienoptionen gilt, dass deren offenes Risiko 20% des Wertes der Handelskonten
nicht übersteigen darf.
Für Teilpositionen existieren maximal tolerierte
Verluste, bei deren Erreichen eine automatische Liquidation erfolgt. Diese Stop
Loss-Bedingungen sind entweder als absolute Werte (Absolutes Stop) oder durch
Bezug auf die Aussage eines Rechenmodells aus dem Bereich der technischen
Analyse (Indikator Stop) definiert.
Risikolimit auf Portfolio-Ebene
Bei einem Verlust von mehr als 10% des
Gesamtportfolios gegen Vormonat werden alle Positionen geschlossen, das
Portfolio abgewickelt und der Handel beendet.
Realtime Risikomanagement und Szenario-Analysen
Das Gesamtrisiko für eine Aktie wird so gesteuert,
dass der aus einer negativen Kursentwicklung resultierende Verlust für eine
einzelne Aktienposition und die mit ihr zusammenhängenden Aktienoptionen auf 2%
des Wertes der Handelskonten begrenzt bleibt. Die Risikobeobachtung erfolgt
dabei sowohl Realtime während der Börsensitzung mittels proprietärer
Risikomanagement-Systeme als auch durch Szenario-Analysen, die festlegen, ab
welchem Punkt zu handeln ist.
Risikodiversifikation
Durch parallelen Handel einer Anzahl verschiedener
Märkte wird das Risiko einer deutlichen Negativbeeinflussung des Eigenkapitals
durch Streuung reduziert. Im Rahmen des Vola+Value-Ansatzes werden immer
mindestens 5 Aktien und maximal 30 Aktien und die damit verbundenen Optionen
parallel gehandelt.
Risikoprofil des Vola+Value-Ansatzes
Der Vola+Value-Ansatz weist folgende
Renditestruktur in Zeiten hoher Volatilität wie aktuell im Vergleich mit einer
herkömmlichen Aktienanlage auf. Durch Diversifikation reduzieren sich die
Schwankungen auf Portfolio-Ebene.
|
Mögliche Kursentwicklungen für eine Aktie auf Sicht 6 Monate |
6-Monats-Rendite der Vola+Value-Strategie bezogen auf den Kurs einer einzelnen Aktie |
|
Starke Hausse insbesondere wenn diese ohne zwischenzeitliche Kursrückgänge erfolgt |
+/- 10% |
|
Mittelstarke Aufwärtsbewegung der Kurse (10% - 20% in 6 Monaten) |
im Rahmen der Kursentwicklung (10%-20%) |
|
Leichte Aufwärtsbewegung der Kurse (5-10% in 6 Monaten) |
besser als Kursentwicklung (10-20%) |
|
Richtungslose Kursschwankungen (+/-5%) |
deutlich positives Ergebnis (15-25%) |
|
Leichte Abwärtsbewegung der Kurse (-5% bis -10% in 6 Monaten) |
positives Ergebnis (5-15%) |
|
Mittelstarke
Abwärtsbewegung der Kurse |
0 bis +10% |
|
Starke Baisse/Crash (mehr als -20% in 6 Monaten) |
+/- 10% |
Die Portfolio-Rendite ergibt sich aus der Summe der
diversifizierten Renditen der Einzelaktien.
Risikobewertung des Vola+Value-Ansatzes
In der Summe wird durch Einsatz der
Vola+Value-Optionsstrategien in allen Handelsphasen außer einer sehr starken
Aufwärtsbewegung der Kurse ein besseres oder gleich gutes Ergebnis als durch
Halten der Aktie erzielt, wobei die Begrenzung des Crash-Risikos und eine
deutliche Überrendite bei Kursseitwärtsbewegungen die deutlichsten Merkmale
der Strategie sind. Generell profitiert die Vola+Value-Strategie von nur
begrenzt schwankenden Märkten. Erkauft wird dies durch eine schlechtere
Entwicklung im Falle einer starken Hausse.
Die Vola+Value-Strategie stellt ein risikoarmes,
aber nicht risikoloses Investment auf der Basis europäischer Spitzenaktien dar.
Sie profitiert besonders von unsicheren und seitwärtsgerichteten Marktphasen
und kann den Negativeffekt von Crashs weitgehend ausschalten. Sie eignet sich
daher für Investoren mit einem längerfristigen Horizont, die bereit sind
begrenzte Risiken einzugehen.
Der
Vola+Value-Index
Die German Asset Managers AG hat im Januar 1999
eine Serie von Konten („die Handelskonten") eröffnet und setzt auf
diesen die Vola+Value-Strategie um. Seit Oktober 2003 setzt GAMAG Vola+Value
Ltd. Nassau Bahamas die Strategie in ihrem Firmenvermögen um. German Asset
Managers AG hat dazu die Handelsstrategie an German Asset Managers International
Ltd. lizensiert, die diese mit eigenem Personal umsetzt. In den Handel der GAMAG
Vola+Value Ltd. ist German Asset Managers AG in keiner Form eingebunden.
GAMAG Vola+Value Ltd. ist eine Zweckgesellschaft.
Sie soll ausschließlich Transaktionen entsprechend der Vola+Value-Strategie
durchführen, sowie sich an Hedge Fonds beteiligen oder Dritten Gelder auf
Managed Accounts zur Verfügung stellen, die eine ähnliche Strategie wie
Vola+Value verfolgen. Dementsprechend ist die GAMAG Vola+Value Ltd. ausschließlich
berechtigt zu mit Kosten verbundenen Geschäftsvorfällen, die direkt mit der
Beschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten und Hedge Fonds sowie der
zur Verfügungstellung von Kapital auf Managed Accounts verbunden sind, sowie
der Geltendmachung von Rechten aus derartigen Geschäftsvorfällen, der
Verbuchung derselben, sowie der Kosten für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.
Inbesondere ist es ihr versagt Dritten für Geschäftsführung,
Kapitalvermittlung, Risikobewertung, Werbemaßnahmen etc. Vergütungen jedweder
Art zukommen zu lassen.
Ausschließlich zum Monatsultimo darf die GAMAG
Vola+Value Ltd. Gelder aufgrund neuer Beteiligungen in jedweder Form
hereinnehmen bzw. Beteiligte auszahlen. Eine Auszahlung oder Beteiligung hat
ausschließlich zum monatlich festgesetzten Netto-Vermögenswert der
Gesellschaft zu erfolgen. Diese Kapitaltransfers dürfen erst nach Berechnung
des Vola+Value-Index erfolgen.
Ausschließlich zum Monatsende kann die GAMAG
Vola+Value Ltd. ein neues Managed Account hinzufügen beziehungsweise ein altes
Handelskonto schließen.
Der Vola+Value-Index bildet die Wertentwicklung
einer Einmalanlage von EUR 10.000 am 01.01.1999 verwaltet nach der
Vola+Value-Strategie nach. Berechnungsgrundlage waren vom 1.1.1999 die
Handelskonten der G.A.M.A.G auf denen diese Strategie umgesetzt wurde. Ab
Oktober 2003 ist das Gesellschaftsvermögen der GAMAG Vola+Value Ltd.
Berechnungsgrundlage.
Bei der Berechnung vom 1.1.1999 bis 30.9.2003 wurde
bei der Berechnung unterstellt, dass diese Einlage anteilig exakt dieselben
prozentualen Handelsgewinne bzw. -verluste erfährt, wie sie die G.A.M.A.G auf
ihren Handelskonten erzielt und daneben eine monatliche Managementpauschale von
1,5 Promille des Wertes der Handelskonten zum Monatsultimo sowie eine 20%ige
Gewinnbeteiligung auf neu geschaffenes Vermögen zu zahlen wäre.
Ab 1.10.2003 ist eine Einlage in Höhe des Wertes
des Vola+Value-Index per 30.9.2003 in die GAMAG Vola+Value Ltd. Ausgangspunkt
der Berechnungen.
Im Rahmen einer Bilanz zum Monatsultimo ermittelt
der von der GAMAG Vola+Value Ltd. beauftragte Wirtschaftsprüfer/Steuerberater
(Name und Anschrift werden auf Wunsch bekanntgegeben) den Wert der GAMAG
Vola+Value Ltd in Euro.
Von diesem Ultimo-Wert der GAMAG Vola+Value Ltd.
wird eine monatliche Management-Vergütung in Höhe von 1,5 Promille des
Ultimo-Wertes abgezogen und durch Vergleich mit dem Ultimo-Wert des Vormonats
erhöht um Kapitalzuflüsse vermindert um Kapitalabflüsse die monatliche
Rendite ermittelt.
Die monatliche Rendite wird als Renditefaktor
ermittelt. Der monatliche Renditefaktor ist::
0,9985 * Ultimo-Wert der GAMAG
Vola+Value Ltd.
---------------------------------------------------------------------------
Monatsanfangswert der GAMAG Vola+Value Ltd.
Der Monatsanfangswert ist dabei der Ultimo-Wert des
Vormonats erhöht bzw. vermindert um die Kapitaltransfers zum Monatsultimo.
Der Rohwert des Vola+Value-Index entspricht dem
Vormonatswert des Vola+Value-Index multipliziert mit dem Renditefaktor.
Der Rohwert des Vola+Value-Index wird nun mit dem höchsten
Vola+Value-Index-Ultimo-Stand aller Monate ab 01.01.1999 verglichen. Liegt der
Rohwert des Vola+Value-Index unter diesem, so ist der neue Ultimo-Wert für den
Vola+Value-Index gleich dem Rohwert des Vola+Value-Index. Ansonsten ist der
Rohwert des Vola+Value-Index um den Effekt der Gewinnbeteiligung zu korrigieren.
Der Vola+Value-Index ist in diesem Fall 0,8 * Rohwert des Vola+Value-Index + 0,2
* höchster bisheriger Vola+Value-Indexstand.
Der Renditefaktor wird auf 6 Nachkommastellen kaufmännisch
gerundet, der Vola+Value-Index selbst mit 2 Nachkommastellen berechnet,
ebenfalls kaufmännisch gerundet.
Der Renditefaktor für den Januar 1999 betrug
1,000000. Der Vola+Value-Index per Ultimo Januar EUR 10.000. Der
Renditefaktor für Februar 1999 betrug 1,051891. Der Vola+Value-Index per Ultimo-Februar 10.415,13.
Die
Vola+Value Zertifikate Serie 1 - Zusammenfassung der Emissionsbedingungen
Die Zertifikate mit der Wertpapierkennnummer 686
760 bieten eine Auszahlung entsprechend der Wertentwicklung des Vola+Value-Index.
Bei Ausübung des Optionsrechtes erhält der Optionsinhaber eine Barzahlung in Höhe
des aktuellen Indexstandes in Euro minus EUR 200. Die Ausübung kann zu jedem
Monatsultimo mit einer Frist von 6 Frankfurter Bankarbeitstagen erklärt werden
(monatliche Liquidität).
Rechtliche Stellung
Die Zertifikate stellen sonstige Verbindlichkeiten
der Gesellschaft dar. Den Zertifikatsinhabern haftet das gesamte
Gesellschaftsvermögen. Eine direkte Zuordnung der Zertifikate zu einzelnen Vermögensgegenständen
besteht jedoch nicht. Die Zertifikate stellen im Zeitpunkt des Kaufes eine
Forderung gegen die Gesellschaft dar. Zu jedem Monatsultimo erhöht oder
vermindert sich diese Forderung um die Wertänderungen des Vola+Value-Index,
vermindert um eventuell anfallende Steuern oder Abgaben.
Steuerliche Besonderheiten
Die selbständigen Call-Zertifikate mit der
Wertpapierkennnummer 686760 sind Wertpapiere, für die ein öffentliches Angebot
vorliegt. Der Handel mit Zertifikaten, die an einen Index gekoppelt sind, wird
als Börsentermingeschäft im Sinne der §§ 50, 52 ff. BörsG eingestuft.
Hieraus ergibt sich für unbeschränkt
steuerpflichtige Privatpersonen mit Wohnsitz im Inland,
dass
eine Barausgleichszahlung bei Ausübung des verbrieften Optionsrechtes als nicht
steuerbar und damit als steuerfrei nach deutschem Einkommensteuerrecht (Stand
Dezember 1998) zu behandeln ist.
ein
Verkauf der selbständigen Zertifikate innerhalb der Spekulationsfrist von
derzeit noch 6 Monaten (künftig voraussichtlich 12 Monate) als
Spekulationsgeschäft nach § 22 Ziff. 2 und § 23 EStG (Stand Dezember 1998)
steuerbar ist und bei Erzielung eines Gewinnes innerhalb der o.g. Frist dieser
steuerpflichtig ist.
Werden die Zertifikate in einem inländischen
Betriebsvermögen oder von juristischen Personen in deren Unternehmensbereich
gehalten, so ist jede Vermögensmehrung im Zeitpunkt der Realisation steuerbar
und in der Regel auch steuerpflichtig. In Zweifelsfällen ist die Klärung der
Steuerpflicht durch einen Angehörigen der steuerberatenden Berufe oder einen
Rechtsanwalt ratsam.
Verkauf der Zertifikate
Die Zertifikate werden vom 01.04.1999 an im Rahmen
des freihändigen Verkaufs angeboten. Ein Kauf kommt durch telefonischen
Vertragsabschluß mit der Gesellschaft und sofortigem telegrafischen Transfer
des Gegenwertes zustande.
Lieferung und Ausstattung der Inhaber-Zertifikate
Die Zertifikate sind in effektiven Urkunden verfügbar
und können als Streifbandstücke zu jedem depotführenden Institut im Inland
geliefert werden. Die Urkunden tragen als Ort und Datum die Bezeichnung
„Frankfurt im März 1999" sowie die Unterschrift des Vorstandes.
Handelsmöglichkeiten
Die Gesellschaft wird ab Juli 1999 über ihre
Internet-Anwendung (www.gamag.de) und befreundete Freimakler einen
telefonischen Handel in den Zertifikaten organisieren. Die Zertifikate stellen
Namenszertifikate dar. Ein Verkauf von Zertifikaten ist der Gesellschaft zur
Eintragung in das Zertifikatsregister anzumelden um Gültigkeit zu erlangen.
Verwendung des Erlöses der Zertifikate
Der Erlös der Zertifikate wird für die
Finanzierung von Beteiligungen der German Asset Managers AG an den
Gesellschaften GAMAG Black+White Ltd, Nassau, Bahamas sowie GAMAG Vola+Value
Ltd., Nassau, Bahamas verwendet.
Anwendbares Recht, Gerichtsstand
Die Zertifikate unterliegen dem Recht der
Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist für Vollkaufleute und Personen
ohne allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland Frankfurt am
Main.
Zertifikatsbedingungen
Zertifikate bezogen auf den Vola+Value-Index Serie
1 WKN 686 760
Call Basispreis EUR 200 Laufzeit 01.04.1999 -
31.12.2005
Bezugsverhältnis 1:1 Emissionsvolumen 2.000 Stück
§
1 Optionsrecht, Differenzbetrag, Mindestausübung, Laufzeit
Die German Asset Managers AG, Frankfurt hat durch
Beschluß von Vorstand und Aufsichtsrat vom 10.02.1999 bis zu Stück 2.000
Zertifikate begeben (die „Zertifikate"). Die Zertifikate haben die
Wertpapierkennnummer 686 760. Sie verbriefen das Recht auf Zahlung eines
Differenzbetrages in Abhängigkeit vom Stand des Vola+Value-Index (der
„Index").
Der Differenzbetrag entspricht dem aktuellen Wert
des Index ausgedrückt in Euro minus EUR 200. Bezugsverhältnis und Basispreis
unterliegen den Anpassungen gemäß §3. Bei Ausübung vor dem 31.12.2000
vermindert sich der Differenzbetrag um eine Redemption Fee gemäß § 2.
Der Vola+Value-Index misst den geschäftlichen
Erfolg der Vola+Value-Handelsstrategie bei Unterstellung einer konstanten
Management Fee von 1,5 Promille pro Monat sowie einer zu zahlenden 20%igen
Gewinnbeteiligung des Managers auf neu geschaffenes Vermögen (High Water Mark).
Ab 1.1.1999 wurde dazu die Entwicklung einer Reihe von Handelskonten der German
Asset Managers AG zugrunde gelegt. Ab 1.10.2003 wird die Vermögensentwicklung
der GAMAG Vola+Value Ltd, Nassau, Bahamas zugrunde gelegt. Im Rahmen eines Vermögensvergleiches
zum Monatsende der Vermögenswerte der GAMAG Vola+Value Ltd. korrigiert um
Kapitalzu- bzw. abflüsse ermittelt der von der GAMAG Vola+Value Ltd.
beauftragte renommierte Steuerberater/Wirtschaftsprüfer die monatliche
Gewinnrendite, die GAMAG Vola+Value Ltd. erzielt hat. Unter Abzug von 1,5
Promille pro Monat und einer
20%igen Gewinnbeteiligung auf neu geschaffenes Vermögen (High Water Mark) wird
damit eine Netto-Rendite ermittelt um die sich der Wert des Vola+Value-Index erhöht.
Die Zertifikate können ab einer Mindestzahl von 1
Zertifikat ausgeübt werden. Bei Fälligkeit erfolgt eine automatische
Auszahlung entsprechend dem Wert des Vola+Value-Index an den jeweils
registrierten Zertifikats-Inhaber. Die Bedingungen der Ausübung regelt § 4.
Die Ausübung der Zertifikate kann ausschließlich
zu jedem Monats-Ultimo erfolgen erstmals zum 30.06.1999 letztmals zum
31.12.2005.
Die Emittentin ist jederzeit berechtigt, ohne
Zustimmung der Zertifikatsinhaber die Zahl der begebenen Zertifikate durch
Begebung weiterer Zertifikate mit gleicher Ausstattung zur erhöhen. Der Begriff
„Zertifikate" umfaßt im Falle einer solchen weiteren Begebung auch die
zusätzlich begebenen Zertifikate.
§ 2 Early Redemption Fee
Zur Abgeltung des Aufwandes einer vorzeitigen Ausübung
und zur Deckung der Werbekosten erhebt die German Asset Managers AG eine
Redemption Fee genannte Abwicklungspauschale in Höhe von 2,5 % des
Differenzbetrages gemäß § 3, falls die Ausübung vor dem 31.12.1999 erfolgt
und 1% des Differenzbetrages gemäß §3, falls die Ausübung vor dem 31.12.2000
erfolgt.
Der an den Zertifikatsinhaber zur Auszahlung
kommende Differenzbetrag vermindert sich insofern um die Redemption Fee, falls
eine vorzeitige Ausübung erfolgt.
§ 3 Basispreis und Bezugsverhältnis
Der Basispreis beträgt EUR 200. Das Bezugsverhältnis
lautet 1:1. Ein Zertifikat berechtigt zum Erhalt eines Differenzbetrages in Euro
entsprechend dem Stand des Vola+Value-Index ausgedrückt in Euro minus EUR 200.
Basispreis und Bezugsverhält- nis unterliegen der Anpassung gemäß den
nachfolgenden Bestimmungen.
1. Sollte zu irgendeinem Zeitpunkt in der Zukunft
die Berechnungsweise des Vola+Value-Index angepaßt werden, so wird der dann gültige
Basispreis mit einem Korrekturfaktor genannten Bruch multipliziert, dessen
Nenner der Wert des Index vor der Anpassungsmaßnahme und dessen Zähler der
Wert des Index nach der Anpassungsmaßnahme ist.
2. Gleichzeitig mit der Änderung des Basispreises
erfolgt eine Anpassung des Bezugsverhältnisses durch Multiplikation mit dem
reziproken Wert des Korrekturfaktors.
§
4 Ausübung
1. Das Optionsrecht kann vom Zertifikatsinhaber zu
jedem Monats-Ultimo mit einer Frist von 6 Frankfurter Bankarbeitstagen ausgeübt
werden.
2. Das Optionsrecht kann für jedes Zertifikat
einzeln ausgeübt werden (Mindestaus-übung 1 Stück).
3. Zur wirksamen Ausübung des Optionsrechts muss
der Zertifikatsinhaber:
a) der Emittentin an den im Handelsregister
eingetragenen Firmensitz die beilie-gende ordnungsgemäß ausgefüllte Ausübungserklärung
spätestens 6 Frankfurter Bankarbeitstage vor dem Monatsultimo (am sechstletzten
Frankfurter Bankarbeitstag eines Monats) zustellen.
b) die Zertifikate, die ausgeübt werden sollen, müssen
spätestens am drittletzten Frankfurter Bankarbeitstag vor dem Monatsultimo dem
Depotkonto Nr. 0911628 der German Asset Managers AG bei der Deutsche Bank AG,
Frankfurt BLZ 500 700 10 gutgeschrieben sein.
4. In der Ausübungserklärung muss:
a) die Zahl der Zertifikate angegeben sein, für
die die Ausübung erklärt wird.
b) das Konto des Zertifikatsinhabers bei einem
Kreditinstitut in der Bundesrepublik Deutschland, auf das der Differenzbetrag zu
zahlen ist, angegeben sein.
c) bestätigt werden, dass der Ausübende keine US
Person gemäß § 5 ist und er die Zertifikate gemäß § 5 erworben hat.
5. Ein Widerruf der Ausübung ist ausgeschlossen
auch vor dem Wirksamwerden.
6. Alle im Zusammenhang mit der Zertifikatsausübung
entstehenden Steuern oder sonstigen staatlichen Abgaben trägt der
Zertifikatsinhaber. Die Emittentin ist berechtigt für etwaige anfallende
Steuern, für die sie eine Mithaft hat, Teile des Differenzbetrages
einzubehalten.
7. Die Emittentin wird die Zahlung des
entsprechenden Differenzbetrages spätestens 5 Frankfurter Bankarbeitstage nach
dem Monatsultimo auf das angegebene Konto veranlassen. Ist in der Ausübungserklärung
kein Konto angegeben, so wird die Emittentin dem Zertifikatsinhaber auf dessen
Risiko mit einfacher Post einen auf die Emittentin gezogenen Scheck an die in
der Ausübungserklärung angegebene Adresse übersenden.
8. Zertifikate, die nicht bis zum letzten Tag der
Ausübungsfrist (23.12.2005) ausgeübt sind, werden automatisch ausgeübt und
dem Inhaber an die im Zertifikats-Register genannte Adresse ein Scheck über den
Differenzbetrag übersandt.
9. Sollte es am Monatsultimo oder dem ersten
Bankarbeitstag und jedem der nachfolgenden Bankarbeitstage an einer europäischen
Börse zu Marktstörungen kommen, der Handel in einem oder mehreren
Finanzinstrumenten im Besitz der GAMAG Vola+Value Ltd.
für einen Zeitraum von mehr als 3 Stunden ausgesetzt sein, so wird der
Ultimo-Wert für die GAMAG Vola+Value Ltd. auf Basis der Schlusskurse des ersten
Tages berechnet an dem wieder für alle Werte ein fairer Wert erhältlich ist.
§ 5 Verkauf von Zertifikaten und Verkaufsbeschränkungen
Die Zertifikate sind Namenszertifikate. Die
Gesellschaft führt am Sitz der Gesellschaft ein Zertifikatsregister über alle
ausgegebenen Zertifikate. Erst mit dem Eintrag eines neuen Zertifikatsinhabers
in das Register geht das Eigentum auf einen Erwerber über. Bis zu diesem
Zeitpunkt kann die Gesellschaft mit schuldbefreiender Wirkung an den bisher
eingetragenen Zertifikatsinhaber leisten. Käufer und Verkäufer sind für die
Anmeldung von Verkäufen zum Zertifikatsregister verantwortlich.
Eine Registrierung der Zertifikate unter dem
„United States Securities Act" von 1933 in der jeweiligen Fassung erfolgt
nicht; der Handel ist nicht von der „United States Commodity Futures Trading
Commission" (CFTC) zugelassen. Die Zertifikate dürfen zu keinem Zeitpunkt
direkt oder indirekt in den Vereinigten Staaten von Amerika, ihren Territorien
oder Besitzungen oder an oder durch U.S. Personen angeboten, verkauft oder
ausgeliefert werden. Bei Ausübung der Zertifikate sind die Optionsinhaber
verpflichtet zu erklären, dass die Zertifikate weder direkt noch indirekt durch
eine U.S. Person gehalten werden.
Die Zertifikate dürfen im Vereinigten Königreich
nur in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der „Public Offers of Securities
Regulations 1995" und den anwendbaren Bestimmungen des „Financial
Services Act 1986" verkauft oder angeboten werden. Dieser Verkaufsprospekt
darf im Vereinigten Königreich nur den in Art. 11 (3) der „Financial Services
Act 1986 (Investment Advertisements) (Exemptions) Order 1995" beschriebenen
Personen zugänglich gemacht werden.
§ 6 Bekanntmachungen
Der aktuelle Ultimowert für den Vola+Value-Index
wird von der G.A.M.A.G spätestens 10 Frankfurter Bankarbeitstage nach dem
Monatsultimo bekannt gemacht, solange nicht ein Ereignis im Sinne von §4 Nr. 9
dies verhindert. Öffentliche Bekanntmachungen betreffend die Zertifikate werden
im Bundesanzeiger bekanntgemacht.
§ 7 Anwendbares Recht, Gerichtsstand
Die Zertifikate sowie die sich aus diesen
ergebenden Rechte und Pflichten unterliegen dem Recht der Bundesrepublik
Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist für Vollkaufleute,
juristische Personen des öffentlichen Rechts, öffentlich-rechtliche Sondervermögen
und Personen, die über keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik
Deutschland verfügen, Frankfurt am Main.
§ 8 Status der Zertifikate
Die Zertifikate begründen allgemeine
Verbindlichkeiten der Emittentin.
§ 9 Sonstige Bestimmungen
1. Sollte eine der Bestimmungen dieser
Zertifikatsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder undurchführbar
sein, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die
Regelung ist vielmehr durch eine solche zu ersetzen, die dem wirtschaftlich
Gewollten möglichst nahe kommt.
2. Die Emittentin behält sich vor, die Zertifikate
an Wertpapierbörsen zuzulassen und in diesem Zusammenhang alle Maßnahmen zu
ergreifen, die für eine Börseneinführung nötig sind. Die Emittentin ist außerdem
berechtigt, die Zertifikatsausübung auch gegenüber einer anderen Optionsstelle
beziehungsweise Zahlstelle zu gestatten sowie die Zahlung des Differenzbetrages
in einer anderen Währung zu genehmigen und die Notierung der Zertifikate in
einer anderen Währung zu genehmigen. Die Emittentin wird die Zulassung an einer
Börse gemäß § 6 bekanntmachen.
Frankfurt im März 1999
German
Asset Managers AG
Vorstand
Ausübungserklärung
für Vola+Value-Zertifikate Serie 1 Wertpapierkennnummer 686 760
An:
German Asset Managers AG
Zeppelinallee
35
60325
Frankfurt
_________________________________________________________________________________
Ich/Wir
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Name/Firma
_________________________________________________________________________________
Straße,
Hausnummer
_________________________________________________________________________________
PLZ,
Ort
_________________________________________________________________________________
Telefon
übe/üben
hiermit unwiderruflich für _____________ Zertifikate unsere Rechte aus.
2.
Die Zertifikate, für die die Ausübung erklärt wird, wurden zugunsten der
Gesellschaft auf Depotkonto 091162800 bei der Deutsche Bank AG, Frankfurt BLZ
500 700 10 übertragen.
3.
Der Zertifikatsinhaber weist die German Asset Managers AG hiermit unwiderruflich
an, den Differenzbetrag gemäß §3 der Zertifikatsbedingungen auf folgendes
Konto zu überweisen:
_____________________________________________________________________________________________________________________________
Kontoinhaber
(Name/Firma)
_____________________________________________________________________________________________________________________________
bei
Kreditinstitut
_____________________________________________________________________________________________________________________________
Konto-Nr.
BLZ
Für
den Fall, dass kein Konto angegeben ist, soll die German Asset Managers AG, dem
Zertifikatsinhaber auf seine Gefahr mit einfacher Post einen Scheck über den
Differenzbetrag übersenden.
4.
Der Zertifikatsinhaber erklärt, dass er weder zum Zeitpunkt des Kaufes, noch
der Optionsausübung, noch des Zahlungszeitpunktes eine US person ist und die
Zertifikate weder direkt noch indirekt von ihm für eine US person gehalten
werden. Der
Zertifikatsinhaber ist
mit der Vorlage dieser Bescheinigung bei allen Behörden und sonstigen
staatlichen Stellen auch außerhalb der Bundesrepublik Deutschland
einverstanden.
5.
Der Zertifikatsinhaber ist sich bewußt, dass die Ausübung nicht wirksam wird,
wenn die Zertifikate nicht rechtzeitig zugunsten der German Asset Managers AG übertragen
wurden.
_____________________________________________________________________________________________________________________________
Ort,
Datum, Unterschrift(en) des Zertifikatsinhabers
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