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Black+White-Anlagezertifikate WKN 686 762, 686 763

Häufig gestellte Fragen

Was sind die Black+White-Anlagezertifikate?

Die Black+White-Anlagezertifikate sind neuartige Investment-Instrumente. Der Inhaber eines Anlagezertifikates hat das Recht von der German Asset Managers AG eine Barauszahlung zu erhalten. Deren Höhe richtet sich nach dem Handelserfolg, den GAMAG Black+White Ltd., Kings Court, Bay Street, 1st floor, Nassau, Bahamas mit ihren Investments bei außergewöhnlich erfolgreichen Hedge Funds international erzielt. GAMAG Black+White investiert dazu konzentreirt aber doch gestreut in 5-10 Hedge Funds, die aktienorientierte alternative Anlagestrategien umsetzen mit Schwerpunkten bei Long/Short Equity, Equity Market neutral und  Equity Distressed long/short.

Was sind Long/Short-Equity-Strategien?

Börsenhandelsstrategien, bei denen nicht auf steigende Kurse gesetzt wird, sondern auf eine relativ bessere Kursentwicklung einer Aktie im Verhältnis zu einer anderen. Ein Long/Short-Equity-Manager leiht sich Aktien von Unternehmen, von denen er eine unterdurchschnittliche Entwicklung erwartet, verkauft diese an der Börse und investiert die Gelder in Aktien, von denen er eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erwartet. Der Manager erwartet z.B. für die A-Aktie eine überdurchschnittliche Entwicklung und für die B-Aktie eine unterdurchschnittliche Entwicklung. Er leiht sich daher für z.B. ein halbes Jahr für EUR 1 Mio. B-Aktien, verkauft diese sofort an der Börse und erhält den Gegenwert von EUR 1 Mio. Diesen Betrag investiert er in A-Aktien. Er ist nun für EUR 1 Mio. A-Aktien long (er hat sie im Besitz) und für EUR 1 Mio. B-Aktien short (er schuldet diese, muss diese innerhalb der Leihfrist irgendwann erwerben um sie wieder zurückzugeben). Es ergeben sich nun folgende mögliche Zukunftsentwicklungen:

1) Gleichgerichtete Entwicklung beider Aktien

a) A-Aktie steigt um 30%, B-Aktie steigt um 30%
Das Long-Investment in A-Aktie ist EUR 1,3 Mio wert. Da auch die B-Aktie entspr- echend gestiegen ist und für den Rückkauf der B-Aktie EUR 1,3 Mio bezahlt werden müssten, ergibt sich kein Gewinn.

b) A-Aktie fällt um 30%, B-Aktie fällt um 30%
Das Long-Investment in A-Aktie ist nur noch EUR 700 000 wert. Auch die B-Aktie hat entsprechend verloren, so dass beim Rückkauf zu EUR 700.000 auch weniger zu bezahlen ist. Es entsteht wieder kein Gewinn.

1) Bessere relative Entwicklung (Outperformance) von A-Aktie

a) A-Aktie steigt um 30%, B-Aktie steigt um 10%
Das Long-Investment in A-Aktie ist EUR 1,3 Mio. wert. Für den Rückkauf der B-Aktien müssen EUR 1,1 Mio. aufgewandt werden. Gewinn: EUR 200.000

b) A-Aktie fällt 10%, B-Aktien fällt 30%
Das Long-Investment in A-Aktie ist nur noch EUR 900.000 wert. Das Short-Invest- ment hat sich jedoch noch stärker zurückgebildet auf EUR 700.000. Es ergibt sich wieder ein Gewinn von EUR 200.000.

c) A-Aktie steigt 20%, B-Aktie fällt 20%
Das Long-Investment gewinnt EUR 200.000 auf EUR 1,2 Mio. Das Short-Invest- ment verliert dieselbe Summe auf EUR 800.000. Als Gesamtgewinn ergeben sich jetzt EUR 400.000 und damit mehr als die Wertveränderungen auf einer der beiden Investments.

2) Bessere relative Entwicklung (Outperformance) der B-Aktie
B-Aktie steigt um 30%, A-Aktie steigt um 10%

Als Ergebnis ergibt sich in Umkehr von Fall 2) jetzt ein Verlust von EUR 200.000, da für den Rückkauf der B-Aktien 1,3 Mio. aufgewandt werden müssen, während durch den Verkauf der A-Aktien nur EUR 1,1 Mio. erlöst werden können.

Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass ein derart konstruiertes Wertpapier (englisch Equity)-Portfolio wenig abhängig von der Gesamtmarktentwicklung ist. Solange beide Aktien gleich stark steigen oder fallen ergibt sich kein Gewinn oder Verlust. Profitiert wird an der relativen Entwicklung. Ein derartiges Long/Short-Equity-Portfolio wird daher auch als von der Gesamtmarktentwicklung weitgehend unabhängig, gegen diese abge- sichert, als sogenanntes Hedge-Portfolio bezeichnet (englisch: to hedge = sich absichern, rückdecken). Der Wert des Portfolios verändert sich jedoch entsprechend der relativen Wertentwicklung der Aktien zueinander. Diese Wertentwicklung kann dabei sowohl die absolute Wertentwicklung jeder einzelnen Aktie als auch die des Gesamtmarktes deutlich übertreffen und zwar sowohl was Gewinne als auch was Verluste betrifft.

Was ist der Black+White-Index?

GAMAG Black+White Ltd. hält eine Reihe von Beteiligungen an Unternehmen (Hedge Fonds), die Long/Short-Equity-Strategien umsetzen bzw. hat Managern auf den Namen von GAMAG Black+White lautenden Konten Handlungsvollmacht zur Umsetzung derartiger Strategien gegeben.  Der Black+White-Index misst die reine Kapitalrendite die ein Investment in GAMAG Black+White bei branchenüblichen Verwaltungsvergütungen erzielen würde. Dazu wird zunächst im Rahmen einer monatlichen Bilanz die Wertentwicklung der Vermögenswerte von GAMAG Black+White Ltd. ermittelt. Davon werden dann 0,17% pro Monat als laufende Verwaltungsgebühr und eine 10%ige Gewinnbeteiligung auf neu geschaffenes Vermögen abgezogen und mit der so errechneten Rendite nach Kosten verändert sich der Black+White Index.  Der Black+White-Index wird monatlich objektiv anhand der Wertentwicklungen der beteiligten Fonds und Konten durch den beauftragten Wirtschaftsprüfer/Steuer- berater festgestellt.

Wie hat sich der Black+White-Index entwickelt und welche jährliche Rendite kann ein Anleger in Black+White-Anlagezertifikaten erwarten?

Die rückgerechnete durchschnittliche Wertsteigerung für den Black+White-Index nach Abzug aller Kosten in der Zusammensetzung der Investments wie sie die G.A.M.A.G am 01.07.2000 im Black+White-Portfolio hielt vom 01.01.1997 bis 30.06.2000 betrug 42% p.a. Die G.A.M.A.G erwartet eine langfristige durchschnittliche Rendite von 20% - 25% p.a. Kapitalrückgänge in der Größenordnung bis –20% können jederzeit auftreten insbesondere nach starken Wertsteigerungen. Die eingesetzten Strategien sind spekulativ und damit risikobehaftet. Das Gesamtrisiko lag jedoch in den untersuchten Zeiträumen unterhalb des Risikos eines breitgefächerten Investments in deutsche Standardaktien, wie es etwa durch den DAX gemessen werden kann.

Was ist das Black+White-Anlagezertifikat? Mit welchen anderen Produkten kann ich es vergleichen?

Das Black+White-Anlagezertifikat ist ein Anlagezertifikat, das den Zertifikatsinhaber berechtigt, zu jedem Monatsende eine Barauszahlung entsprechend dem aktuellen Stand des Black+White-Index zu erhalten. Die wohl ähnlichsten Produkte sind die Partizipationsscheine auf gängige Indizes wie die NIKKEI 225-, DAX- oder auch S+P 500-Index-Anlagezertifikate. Auch eine Reihe von Genußscheinen, die eine gewinnabhängige Auszahlung beinhalten, erzielen ähnliche wirtschaftliche Ergebnisse.

Wer ist Emittent des Black+White-Anlagezertifikates? Bei wem kann der Zertifikatsinhaber die Ausübung geltend machen?

Bei der German Asset Managers AG, Bettinastr. 30, 60325 Frankfurt.

Wie sicher sind die Anlagezertifikate?

Die Anlagezertifikate sind allgemeine Verbindlichkeiten der German Asset Managers AG. Den Anlagezertifikatsinhabern haftet das gesamte Firmenvermögen und damit deutlich mehr, als die Anlagezertifikatsinhaber je eingezahlt haben. Ein kompetenter Aufsichtsrat und eine monatliche Prüfung und Feststellung des Handelsergebnisses durch Wirtschaftsprüfer/Steuerberater stellen sicher, dass Unregelmäßigkeiten unterbleiben. German Asset Managers AG hat sich vertraglich verpflichtet zu jedem Monatsersten eine Beteiligung an GAMAG Black+White zu unterhalten, die höher ist, als der Wert aller von ihr ausgegebenen Zertifikate auf Basis des Black+White Index zusammen. Ein wichtiger Sicherheitsaspekt ist die Diversifikation, d.h. Streuung der Investments. GAMAG Black+White streut ihre Investments nicht nur über verschiedene Verwalter, sondern auch über verschiedene Substrategien, die historisch keinerlei Gleichbewegung (Korrelation) zueinander aufwiesen. Selbst ein Totalverlust bei einem Verwalter würde daher nur zu einem begrenzten Wertverlust des Gesamtportfolios führen. Die Gesellschaft unterzieht Manager einer rigorosen Prüfung hinsichtlich Bonität und Qualifikation. Kriterien sind hierbei z.B. verwaltetes Volumen von >100 Mio EUR, Stabilität der Ergebnisse, klare Fokussierung der Verwalter auf ein bestimmtes Arbeitsgebiet, wo diese eine besondere Expertise aufweisen, und andere.

Wie verhält sich das Black+White-Portfolio in verschiedenen Börsensituationen?

Deutliche Gewinne können erwartet werden, wenn klare Branchentrends vorliegen. Auch bei einem klaren Gesamtmarkttrend werden typisch Gewinne erzielt. Schnelle Trendwechsel und zufallsbedingte Bewegungen ohne klare Richtung führen zu Verlusten.

Die Laufzeit der Anlagezertifikate ist unlimitiert. Wie kann ein Anleger die investierten Mittel zurückerhalten?

Die Anlagezertifikate bieten monatliche Liquidität. Sie können zu jedem Monatsende zurückgegeben werden. Anleger sollten also schon einen mittelfristigen Horizont haben. Daneben kann eine kurzfristige Realisierung ggf. nur mit einem Verlust möglich sein.

Wie können zwischenzeitliche Kursrückgänge im Black+White-Anlagezertifikat prognostiziert werden und ist es nicht besser dieses davor zu verkaufen und nach einem Rückgang wieder einzusteigen?

Zwischenzeitliche Rückgänge im Black+White-Index sind nicht prognostizierbar. Insbesondere muss es nicht so sein, dass ein Crash einen negativen Vermögenseffekt auf die Strategie hat. Je nach dem, wann welche Steuerungsinstrumente im Rahmen der Strategien aktiv werden, kann sich sogar eine deutliche Vermögensmehrung ergeben. Konsequenz: Anleger sollten nicht versuchen die Anlagezertifikate zu traden. Das Management von GAMAG Black+White Ltd. und die Manager aller eingekauften Hedge Fonds versuchen bereits alle absehbaren Bewegungen profitabel zu nutzen.

Wo kann ein Anleger weitere Informationen zur Strategie erhalten?

Die German Asset Managers AG gibt laufend Indikationen im Internet unter www.gamag.de bekannt. Dort findet sich auch eine Szenario-Analyse.

Können die Anlagezertifikate gestohlen werden?

Die Anlagezertifikate WKN 686 762 sind individuell gegengezeichnete Einzelstücke und somit absolut fälschungs- und diebstahlsicher. Sie können auch Zuhause aufbewahrt werden. Die WKN 686 763 sind Miteigentumsanteile an einer Globalurkunde. Es existieren keine physischen Stücke, die daher auch nicht gestohlen werden können.

Was sind die Unterschiede zwischen den Zertifikaten 686 762 und 686 763? 

Die Anlagezertifikate WKN 686 762 sind individuell auf den Eigentümer registrierte Zertifikate. Sie bieten bei Ausübung eine Auszahlung in Höhe des Black+White-Index minus Abwicklungskosten. Sie können direkt bei der G.A.M.A.G erworben werden. Die Zertifikate 686 763 sind Inhaberzertifikate, die bei Ausübung eine Auszahlung entsprechend 1/100stel des Black+White-Index in EUR bieten und liegen als Miteigentumsanteile an einer Globalurkunde vor. Daher können sie nur durch Zwischenschaltung einer Bank entweder im Direktgeschäft mit der G.A.M.A.G (mind. 100 Zertifikate) oder an der Börse erworben werden.

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