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Preisbildung bei den GAMAG-Zertifikaten

Die GAMAG-Zertifikate sind eine indirekte Möglichkeit um sich am Handelserfolg der Zweck-Gesellschaften GAMAG Black+White Ltd. und GAMAG Vola+Value Ltd. zu beteiligen, die die Black+White-Strategie beziehungsweise die Vola+Value-Strategie handeln.

Die Portfolios beider Gesellschaften sind hochliquide, lassen aber bewusst eine Beteiligung und auch Rückgaben nur zum Monatsersten zu. Dies hat für Investoren eine ganze Reihe von Vorteilen:

Klassische Investment-Fonds, die mit täglichen Rückgaben konfrontiert sind, müssen immer einen gewissen Cash-Bestand vorhalten, damit diese die Rückgaben auch auszahlen können. Mit Cash wird aber nichts verdient. Die Rendite des Gesamtfonds wird damit effektiv nur von den  90%, 85% oder auch nur 80% erwirtschaftet, die auch wirklich investiert sind. Folge: Weniger Rendite, als wenn der Manager voll investiert sein könnte. Zweckgesellschaften, wie GAMAG Black+White und GAMAG Vola+Value können mehr verdienen, weil die Zuflüsse und Abflüsse besser abschätzbar sind und plötzliche Abzüge nicht erfolgen können.

Wenn ein Fonds gerade besonders erfolgreich ist, bekommt er natürlich Zuflüsse. Diese Zuflüsse können aber gegebenenfalls nicht sofort wieder mit derselben Rendite investiert werden. Folge: Es liegt Cash ungenutzt herum. Die Rendite der Altinvestoren sinkt gegenüber dem, was sie verdient hätten, wenn diese neuen Investoren nicht eingestiegen wären.

Tägliche Verfügbarkeit ist also nicht im Interesse von am langfristigen Vermögensaufbau interessierten Investoren!

Daher lassen die GAMAG-Zweckgesellschaften Einlagen und Rückgaben nur zum Monatsersten zu. Gleichzeitig sorgen jedoch andere Gesellschaften der GAMAG-Gruppe und externe Investoren über Kaufaufträge etwa an der Börse dafür, dass sich Investoren trotzdem jederzeit von ihren Investments trennen können.  Diese orientieren sich dabei an ihrer Erwartung hinsichtlich des nächsten Monatsstandes der GAMAG-Indizes.

Diese ändert sich naturgemäß mit den eingehenden Informationen. In den ersten 10 Tagen des Folgemonats erhalten die GAMAG-Zweckgesellschaften von den Managern der Hedge-Fonds Tendenzen über Monatsergebnis und Wert der jeweiligen Beteiligungen. Zirka drei Wochen nach Monatsende liegen die bestätigten Werte der Zielfonds vor. Mittels derer ermitteln dann Steuerberater/Wirtschaftsprüfer die endgültigen GAMAG-Indizes.

Sowohl die endgültigen Indizes wie auch die Indikationen veröffentlichen wir sobald sie vorliegen auf der Seite Kaufen/Verkaufen.

Unter "Festgestellter Monatswert" geben wir den letzten festgestellten Wert der GAMAG-Indizes an, den festgestellten Endstand des letzten Monats.

Unter "Mid-Month-Indiocation" geben wir eine Indikation für die Entwicklung zur Monatsmitte des aktuellen Monats an. Diese ist normalerweise um den 20. des laufenden Monats verfügbar.

Unter "1. Indikation" geben wir in der Zeit zwischen Monatsende und der dritten Woche des Folgemonats eine Schätzung für das Ergebnis des gerade abgelaufenen Monats an. Diese ist typisch zwischen dem 6. und 10. des Folgemonats verfügbar.

Gegebenenfalls wird diese 1. Indikation für den "Festgestellten Monatswert" des gerade abgeschlossenen Monats noch abgeändert, falls wesentliche neue Erkenntnisse eintreffen. Die Berechnung erfolgt, sobald uns wenigstens 80% der ersten Schätzungen der Monatsergebnisse aus den Vorab-Mitteilungen der Manager bekannt sind. Sie kann sich bei Fehleinschätzungen der Ergebnisse von Managern, die noch nicht mitgeteilt haben, oder Übermittlungsfehlern durch die Manager noch ändern, typisch jedoch um weniger als 0,2% nach beiden Seiten. 

Die aktuelle Bewertung und darauf aufbauend die An- und Verkaufskurse werden typisch immer höher als alle diese Angaben liegen. Wenn der Wert für den letzten Monat festgestellt ist, ist der nächste Monat schon fast wieder vergangen.

Die GAMAG-Strategien haben eine sehr hohe Trefferquote, erzielen in über 80% aller Monate Gewinne, weshalb der Wert im nächsten Monat typisch schon wieder gewachsen ist.  Da Investitionen aber auch Rückgaben nur zum Monatsersten möglich bei den Zweckgesellschaften möglich sind, ist dies der relevante Berechnungswert.

Investoren handeln also innerhalb des Monats nicht den aktuellen Wert an diesem Tag, sondern den erwarteten Monatsendstand.

 Wenn schließlich der "Festgestellte Monatswert" veröffentlicht wird, ist er bereits überholt, denn es sind in einem typischen Monat weitere Gewinne aufgelaufen. Eigentlich ist auch zu diesem Zeitpunkt ja schon fast der nächste Monat wieder abgeschlossen.

Die Verkaufspreise für GAMAG-Zertifikate liegen daher fast immer über den letzten veröffentlichten Werten, die ja nur den Vormonatsendstand oder den Monatsmitte-Stand ausweisen und in dem Moment, wo sie veröffentlicht werden bereits durch weitere Wertsteigerungen überholt sind. 
 

Am Anfang eines neuen Monats errechen sich die Verkaufspreise aus den Mid-Month-Indications bzw. der 1. Indikation zuzüglich der Gewinnerwartung für den aktuellen Monat zuzüglich je nach Schwankungsbreite dieser Gewinnerwartung eines Aufschlages zur Abdeckung der Preisrisiken und Handelskosten von 1-1,5%.

Vormonatswert + 1% erwarteter Monatsgewinn + 1% Handelsmarge ist ein typischer Preis am Anfang des Monats. Läuft der Monat besonders gut, dann wird sich der Verkaufspreis im Monatsverlauf auch durchaus auf Vormonatswert + 3% oder + 4% erhöhen.

 

 

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